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Nach dem Wolkenbruch das Feuerwerk: Klingnau siegt im Derby gegen Koblenz

Der FC Klingnau startet mit einem 2:0-Derbysieg gegen Koblenz in die 2. -Liga-Saison.

Alexander Wagner
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FC Klingnau - FC Koblenz 2:0 - die Bilder (18.08.2018)
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Die Klingnauer besiegen den Nachbarn FC Koblenz im Derby mit 2:0.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
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Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.
Impressionen vom Match FC Klingnau - FC Koblenz.

FC Klingnau - FC Koblenz 2:0 - die Bilder (18.08.2018)

Foto Wagner

«Derbysieg!, Derbysieg!», skandieren die Fans des FC Klingnau nach der Auftaktpartie in die neue Saison der 2. Liga. Klingnau gewinnt vor rund 300 Zuschauern die Partie gegen Koblenz dank eines Freistosses von Valon Ahmetaj. Der herrliche Treffer in der 17. Minute ebnete den Gastebern den Weg zum Sieg. In der 65. Minute tankte sich erneut Ahmetaj auf der rechten Seite durch, passte genau in die Mitte zu Nexhdet Gusturanaj, der nur noch zum 2:0 einschieben brauchte.

«Nach dem zweiten Treffer wusste ich, dass die Entscheidung gefallen war», gibt sich Klingnaus Trainer Danijel Kovacevic selbstbewusst. Der 37-Jährige hat eine Saison in der Nationalliga B und vier Spielzeiten in der 1. Liga beim FC Baden bestritten. Diese Erfahrung will er seiner Mannschaft weitergeben. Bis letzte Saison ging er für Klingnau noch selber auf Torjagd. Aber jetzt will er sich ganz auf seinen Job an der Aussenlinie konzentrieren. «Hier sehe ich es besser», meint er schmunzelnd. Zudem ist er überzeugt, dass auch ohne seine Routine genügend Qualität im Kader ist.

Viele Experten und Trainer glauben, dass Klingnau einer der grossen Favoriten in der Liga ist. Darauf gibt Kovacevic nicht viel. «Sie sehen uns vielleicht so. Ich weiss, dass wir Potenzial haben. Aber es wird als Favorit sicherlich nicht einfacher», weiss er. Denn kein Team wird die Klingnauer auch nur im Ansatz unterschätzen. Auch der nächste Gegner nicht: Am Freitag müssen die Klingnauer auswärts in Spreitenbach ran. Die letzte Begegnung haben sie mit 1:3 verloren.

Trotzdem positive Ansätze

«Natürlich kann man nach einer Niederlage nie zufrieden sein», weiss Juan Doval, der neue Trainer vom FC Koblenz. «Aber ich habe trotzdem positive Ansätze gesehen», meint der ehemalige Juniorentrainer des FC Wettingen, der auf diese Saison hin die junge Mannschaft aus Koblenz übernommen hat. Der drittälteste Spieler auf dem Platz war gerade mal 24 Jahre jung. «Klingnau ist eingespielt und seit mehreren Jahren in einer ähnlichen Besetzung zusammen», meint denn auch der 39-jährige Doval. Dies ist der grösste Unterschied zwischen den beiden Teams. In seiner Startelf waren gleich vier neue Spieler dabei, dazu ein neuer Trainer mit einem anderen System. Da muss man sich zuerst finden – und einspielen. Was in der Vorbereitung ziemlich schwierig war.

Insgesamt hatten die Koblenzer gleich sechs Abgänge zu verkraften, was auch gleichzeitig einen enormen Verlust an Erfahrung bedeutet. Und acht neue Spieler müssen in die Mannschaft integriert werden.

In der Rückrunde angreifen

Deshalb wollen sich die Koblenzer in der Vorrunde möglichst weit weg von den Abstiegsplätzen halten. «Denn in der Winterpause haben wir die nötige Zeit zum Arbeiten, was wir jetzt im Sommer nicht hatten», betont Doval. Sein Team muss in der nächsten Runde auswärts bei den Eagles aus Aarau antreten. Aber die nächsten Derbys werden bestimmt wieder packend. Und wenn nicht gleich ein Wolkenbruch vor der Partie den Platz schwierig zu bespielen macht und die Teams besser aufeinander abgestimmt sind, auch noch mit mehr Torchancen als zum Auftakt der neuen Saison. Dann wird einer wieder «Derbysieg!» rufen können.