Würenlingen
Mit wem könnte Würenlingen fusionieren? Mit Zermatt

Interessante Gespräche am Anlass «Gemeinde im Mittelpunkt» beim Volg an der Dorfstrasse. Unter den Gästen auch der bald 95-jährige Hans Birchmeier, das wandelnde Lexikon von Würenlingen.

Angelo Zambelli
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Gemeinde im Mittelpunkt in Würenlingen
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AZ

«Wisst ihr eigentlich, wie viel das Haus gekostet hat, vor dem ihr gerade steht», fragt Hans Birchmeier und schaut seine Gesprächspartner am runden Tischchen vor dem Volgladen an der Würenlinger Dorfstrasse herausfordernd an. Der bald 95-Jährige ist ein wandelndes Lexikon, was die Geschichte der Landwirtschaftlichen Konsumgenossenschaft in Würenlingen - der Vorläuferin des heutigen Volg - betrifft. Nach einer bewusst lange gehaltenen Pause liefert Birchmeier die Antwort: «1958 hat der Bau des Hauses samt Abbruch des alten Gebäudes gerade mal 320 000 Franken gekostet. Das kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.»

Birchmeier weiss noch sehr viel mehr über den Würenlinger Volg und er geht mit seinem immensen Wissen regelrecht hausieren, wobei ihm die Besucherinnen und Besucher des Anlasses «Gemeinde im Mittelpunkt» gerne zuhören.

An einem anderen Tischchen wird gerade das Für und Wider der Fusion von Döttingen und Klingnau erörtert, wobei jemand die Frage aufwirft, mit wem denn Würenlingen fusionieren könnte oder müsste. Ein Vorschlag - wohl nicht ganz ernst gemeint - lautet: Zermatt. Damit, witzelt ein Anderer, würde der Promifaktor der Walliser Gemeinde auf einen Schlag in die Höhe schnellen.

Ruth Zunt bemerkt voller Bewunderung und spürbarer Dankbarkeit, dass in Würenlingen für Rollstuhlfahrer und ältere Menschen mit Rollator fast schon paradiesische Zustände herrschen: «Mit meinem Rollstuhl komme ich im Dorf überall hin. Das finde ich prima.