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Kurz und schmerzlos zur Döttinger Surprise

Wanderleiter Maximilian Schmid machte es an der freitäglichen Hitzewanderung um den Klingnauer Stausee geschickt: Wo Schatten war, wurde ein kleiner Umweg in Kauf genommen. Trotzdem war man rechtzeitig in Döttingen zurück.

Thomas Röthlin
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Auf gehts Richtung Klingnauer Stausee
17 Bilder
Am Anfang ist noch nicht viel vom Gewässer zu sehen
Der Wanderweg führt zu Beginn durch Klingnau
In der ehemaligen Probstei des Klosters St. Blasien sitzt die Gemeindeverwaltung von Klingnau
Vorbei an einer Kuhherde
Beim Flusskraftwerk ist bereits Halbzeit der 15. az-Wanderung
Der Klingnauer Stausee, Ansicht vom Kraftwerk aus
In einem Auenwald am Schatten gibts eine Rast
Wanderleiter Maximilian Schmid erklärt die Fauna im Auenwald beim Kraftwerk
Döttingens Vizeammann Lilli Knecht heisst die az-Wanderer willkommen
Die az-Wanderer geniessen Wein und Brot im Restaurant Bahnhof in Döttingen
Benno Wäger, Geschäftsführer der Weinbaugenossenschaft Döttingen, erklärt den Wanderer das einheimische Weingebiet
Der älteste az-Wanderer - Ernst Schär, 82, aus Schinznach-Bad
Die az-Wanderer auf dem Damm des Klingnauer Stausees
Fünfzehnte Etappe: Von Klingnau um den Stausee
Die jüngsten Wanderer - Mirco, 1, und Leonie, 4
Monika Meier (links) und Bernadette Erne von der Weinbaugenossenschaft Döttingen offerierten den Wanderer den Jubiläumswein Döttingen Surprise

Auf gehts Richtung Klingnauer Stausee

Fabian Muster und Thomas Röthlin

Die 78 az-Wanderer der Freitags-Etappe hatten sich den Rat von Maximilian Schmid vom Vortag zu Herzen genommen. Der Wanderleiter riet, im Vorfeld viel zu trinken und nicht ohne Sonnenschutz nach draussen zu gehen.

Nur mit einem konnten die Wanderer nicht rechnen: der Mückenplage im Auenwald beim Flusskraftwerk am Ende des Klingnauer Stausees. Dorthin hatte Schmid seine Schäfchen geführt, um zu rasten und ihnen etwas über die Fauna im Sumpfgebiet zu erklären. So war der Preis für die Abkühlung der eine oder andere Mückenstich.

Schon auf dem Hinweg am rechten Aareufer lotste Schmid die Wanderer an schattige Stellen, runter vom exponierten und asphaltierten Damm, wo Velos und Inline-Skater unterwegs waren.

Nach gut zwei Stunden, rechtzeitig vor der grössten Mittagshitze, waren die az-Wanderer wohlbehalten zurück in Döttingen. Dort tischte ihnen die Gemeinde und die Weinbaugenossenschaft einen besonderen Tropfen auf: die Döttinger Surprise, eine süssliche Cuvée zum 100-Jahre-Jubiläum besagter Genossenschaft. Geschäftsführer Benno Wäger berichtete stolz darüber, dass die Döttinger Weine mit dem Jahrhundert-Jahrgang 2011 punkto Grad Oechsle die Bündner Herrschaft überrundet hätten. Was einige Wanderer dazu animierte, sofort eine Flasche zu kaufen.

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