Koblenz
Kanton hat Verenahof über den Immobilienmarkt gefunden

Die geplante Asylunterkunft in Koblenz erhitzt die Gemüter. 70 Asylbewerber sollen in den Verenahof einziehen. Eine Frage macht nun die Runde: Ist die Liegenschaft dem Kanton angeboten worden?

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Eine Frage erhitzte die Gemüter der Einwohner und Einwohnerinnen von Koblenz an der Informationsveranstaltung zur geplanten Asylunterkunft im Verenahof besonders: Hat der Besitzer des Verenahofs seine Liegenschaft bewusst dem Kanton angeboten?

So jedenfalls hatten es die Anwesenden verstanden. Der Liegenschaftsbesitzer, Martin Zondler, redet gegenüber dem Regionalfernsehen Tele M1 Klartext: «Sie haben uns gefunden und sind auf uns zugekommen. Wir sind nicht an den Kanton getreten, um das anzubieten. Wir wären nie auf diese Idee gekommen.»

Der Vizeammann von Koblenz, Roland Christen, hört dies jedoch zum ersten Mal. «Wenn man der ganzen Bevölkerung sagt, dass einem die Liegenschaft angeboten wurde und es stellt sich heraus, dass das nicht so war, ist das ein negativer Punkt, den man wieder ausbaden muss. Das ist schade so», sagte er.

Die Liegenschaft sei auf dem Immobilienmarkt ausgeschrieben gewesen, sagt der Kanton dazu. (cfü)