Zurzibiet
Kandidatensuche nicht in allen Zurzibieter Gemeinden erfolgreich

In den 23 Gemeinden des Zurzibiets konnten im ersten Wahlgang nicht alle Ämter besetzt werden. Für den zweiten Anlauf hat sich die Situation bei paar Gemeinden verbessert, andere warten weiter auf zusätzliche Kandidaten.

Angelo Zambelli
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Gemeindehaus von Leibstadt und Full-Reuenthal (Archiv)

Gemeindehaus von Leibstadt und Full-Reuenthal (Archiv)

Angelo Zambelli

In Full-Reuenthal ist die Suche nach zusätzlichen Kandidaten zumindest teilweise erfolgreich verlaufen: Neu angemeldet hat sich Josef Meuwly. Gehen innerhalb der Nachfrist von 5 Tagen keine weiteren Anmeldungen ein, bleibt ein Sitz im Gemeinderat frei. Unbesetzt bleiben vorderhand die Sitze des Gemeindeammanns und des Vizeammanns.

In Lengnau haben sich sowohl Martina Frei (SVP) als auch Hanni Jetzer (FDP) für die zweite Ausmarchung der Vizeammannwahl angemeldet. Im ersten Wahlgang hatten beide das absolute Mehr von 310 verpasst. Martina Frei erzielte 272 Stimmen, Hanni Jetzer 256 Stimmen.

Leuggern ist vor dem zweiten Wahlgang in einer komfortablen Lage. Neben Othmar Vogel, der bereits für den ersten Wahlgang kandidierte, haben sich neu Edith Ebner aus dem (Schlatt) und Susanne Keller (Gippingen) angemeldet. Damit sind die Chancen – rein rechnerisch – gestiegen, dass eine Frau in den Gemeinderat gewählt wird.

Keine Informationen betreffend Nachmeldungen für den zweiten Wahlgang waren von den Gemeinden Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rekingen und Wislikofen zu erhalten. In Baldingen und Böbikon ist je 1 Gemeinderatssitz neu zu besetzen, in Kaiserstuhl 1 Gemeinderatssitz sowie der Sitz des Vizeammanns. In Rekingen sind 3 Gemeinderatssitze zu vergeben sowie der Sitz des Ammanns und des Vizeammanns. In Wislikofen sind weder ein Ammann noch ein Vizeammann gewählt.

Der zweite Wahlgang findet am 24. November zusammen mit dem eidgenössischen Urnengang statt.