Bad Zurzach
Kalter Kofferraumboden verrät Versteck von Schmuggel-Fleisch

Schweizer Grenzwächter haben bei einer Zollkontrolle in Bad Zurzach rund 37 Kilo Fleisch entdeckt. Die Schmuggelware war in der Mulde des entfernten Reserverades im Kofferraum versteckt. Das kommt die beiden Schmugglerinnen teuer zu stehen.

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Das Fleisch war im Kofferraum versteckt.

Das Fleisch war im Kofferraum versteckt.

ZVG Zollbehörden

Am vergangenen Samstag haben Schweizer Grenzwächter bei mehreren Zollkontrollen entlang der Landesgrenze zu Deutschland verschiedene Schmuggelfälle aufgedeckt, wie die Zollbehörden in einer Medienmitteilung schreiben. Dabei handelte es sich primär um Lebensmittel; vor allem um Fleisch aller Art.

In einem Fall stiessen die Grenzwächter bei der Kontrolle in Bad Zurzach auf rund 37 Kilogramm Frischfleisch. Die Poulets, Wurstwaren und Bratenstücke waren in der leeren Mulde des Reserverads versteckt. Bei der Kontrolle des Kofferraums stellten die Grenzwächter zuerst mehrere Einkaufstaschen fest. Nach dem Entfernen der Taschen merkten sie, dass sich der Boden des Kofferraums ungewöhnlich kalt anfühlte. Bei der genauen Untersuchung des darunterliegenden Bereichs stiessen sie auf eine mit Fleischwaren prallgefüllte Mulde, wo sonst das Reserverad liegt.

Die Fahrerin und die Beifahrerin, zwei Armenierinnen mit Wohnsitz im Kanton Zürich, müssen nun mit einer empfindlichen Busse rechnen und die Zollabgaben entrichten. Pro Person und Tag kann 1 Kilogramm Fleisch abgabenfrei vom Ausland in die Schweiz eingeführt werden. Mehrmengen sind beim Grenzübertritt anzumelden und zu verzollen. (AZ)

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