Fisibach
Hier gibts Spielzeug für Gross und Klein

Am Montag hat das «Ebianum» in Fisibach – Baggermuseum und Eventhalle in einem – seine Tore für die ersten geladenen Gäste geöffnet.

Katharina Herzig
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Vertreter aus der Politik zogen den Bagger mittels Seilen in die richtige Richtung
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Unter den Blicken der Zuschauer hat der Bagger seinen Platz erreicht
Oldtimer-Baumaschinen kann der Besucher bestaunen
Der Ausstellungsraum ist eine Industriehalle
Im Ebianum kommt Baugruben-Feeling auf
Das Ebianum von aussen
Auch für die Kleinen ist gesorgt
Als Showact wurde ein Bagger auf das Dach des Ebianum gesetzt
Baggermuseum und Eventhalle «Ebianum»

Vertreter aus der Politik zogen den Bagger mittels Seilen in die richtige Richtung

Katharina Herzig

Bereits beim Betreten des Museums geht dem Baumaschinen-Fan das Herz auf. Die Wand der industriell, aber modern anmutenden Eingangshalle ist von oben bis unten mit rostigen Maschinenteilen bedeckt. Auf 1800 Quadratmetern Ausstellungsfläche werden die Besucher durch die über 60-jährige Entstehungsgeschichte der Familienunternehmung Eberhard geführt und lernen dabei unterschiedlichste Baumaschinen kennen: zum Beispiel eine Dampfwalze aus dem Jahr 1928. Aber auch moderne Maschinen können bestaunt und ausprobiert werden: Am Ende des Rundgangs befindet sich ein Simulator, den die Besucher mittels Joystick selbst bedienen können.

Die Geschichte der Eberhard Unternehmungen erstreckt sich über 61 Jahre und umfasst drei Generationen. Bereits 1954 gründeten die Brüder Heinrich und Rudolf Eberhard das Bagger- und Traxunternehmen in Kloten. Die Idee für das Baumaschinen-Museum mit Eventhalle kam von der zweiten Generation der Familie: den Brüdern Heinrich, Hansruedi, Heinz und Martin. «Moderne und Tradition, das ist bei uns kein Gegensatz», sagte Heinz Eberhard am Montagabend an der offiziellen Eröffnung. Unter diesem Leitsatz steht auch das Museumskonzept.

Als kleine Showeinlage zur Eröffnung wurde mithilfe von Vertretern aus Regierung und Gemeinde der Kantone Aargau und Zürich das «i-Tüpfchen» aufs Dach des «Ebianum» gesetzt: Ein 50 Jahre alter Bagger, durch einen Kran angehoben und von den Baudirektoren Markus Kägi (Zürich) und Stephan Attiger (Aargau) sowie den Gemeindepräsidenten Stefan Arnold (Weiach) und Marcel Baldinger (Fisibach) durch ein Seil in die richtige Richtung gedreht, thront nun auf dem Dach des Museums.

Öffnungszeiten: Für Besucher öffnet das «Ebianum» am 10. Mai. Es ist jeweils am Mittwochnachmittag von 13.30 bis 17 Uhr, am Wochenende, sowie an Feiertagen von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

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