Kleindöttingen
Gwerbler kreieren ein mittleres Dorffest

Die Regionale Gewerbeausstellung lockte dieses Jahr mehr Besucher an als letztes Mal.

Julia Stückelberger
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Rega Kleindöttingen
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Bei Birchmeier Hoch- und Tiefbau AG darf nach Herzenslust gebaggert werden.
Blick auf den AKB-Stand.

Rega Kleindöttingen

André Albrecht

Alle vier Jahre wird die Schulanlage Kleindöttingen zu einer Gewerbeausstellung umfunktioniert. Während der Herbstferien haben die Aussteller eineinhalb Wochen Zeit, um ihre Stände aufzustellen und zu gestalten. Die über 100 Aussteller haben sich auch dieses Mal wieder einiges einfallen lassen. Bei jedem Stand gab es entweder etwas auszuprobieren, zu gewinnen oder zu bestaunen.

Die Besucher probierten sich am Glücksrad oder versuchten, erste Hilfe zu leisten. Jeder musste die Puppe so lange wiederbeleben, bis eine andere Person sie ablöste. Zur Erholung wurde ein Getränk spendiert. Jeder Aussteller versuchte, die Besucher mit einer anderen Attraktion an seinen Stand zu locken und in ein Gespräch zu verwickeln. Die Kinder konnten Lebkuchenhäuser bemalen und sich in einer Kinderwelt austoben.

Grosses Engagement

Mike Maxton, OK-Präsident der Regionalen Gewerbeausstellung Kleindöttingen, ist begeistert vom Engagement der Aussteller: «Qualität und Kreativität sind bemerkenswert hoch. Mit dem neu überarbeiteten Rundgang haben wir den Besuchern eine bessere Orientierung ermöglicht und den Ausstellern höhere Besucherzahlen an ihren Ständen beschert.»

An der Rega 2014 gab es auch einige Neuheiten zu sehen. «Wir haben Shows als Highlights für die Besucher ins Programm eingebaut», sagt OK-Präsident Maxton. Neben dem Turnverein Eien-Kleindöttingen traten auch einige Musikgesellschaften aus der Region auf. In der Mitte und zugleich am Ende des Rundgangs war eine kleine Piazza mit verschiedenen Beizen gestaltet worden, wo sich die Besucherinnen und Besucher der Rega austauschen und amüsieren konnten.«Die Beizen an diesem Begegnungsort waren immer bis tief in die Nacht hinein besetzt», sagt Maxton erfreut.

Der OK-Präsident ist zufrieden mit der diesjährigen Gewerbeausstellung: «Mit dem Wetter haben wir Glück gehabt. Wir hatten mehr Besucher als vor vier Jahren. Die Rega ist für die Bewohner des unteren Aaratels und des Kirchspiels wie ein Dorffest.»