Megafusion
Grosse Zustimmung für Fusionsprojekt Rheintal+

Erstmals wurde die Bevölkerung über das Fusionsprojekt Rheintal+ informiert. Die Reaktionen fielen mehrheitlich positiv aus.

Daniel Weissenbrunner
Daniel Weissenbrunner
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Sie wollen Rheintal+ zum Durchbruch verhelfen: Die zehn Ammänner aus dem Rheintal und Studenland an der Informationsveranstaltung in Fisibach.

Sie wollen Rheintal+ zum Durchbruch verhelfen: Die zehn Ammänner aus dem Rheintal und Studenland an der Informationsveranstaltung in Fisibach.

Sandra Ardizzone

Kommt es im Zurzibiet zu einem historischen Zusammenschluss? Diese Frage wird in den kommenden Monaten und Jahren beantwortet werden müssen. Zehn Gemeinden (Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen) prüfen eine engere Zusammenarbeit, bis hin zu einer möglichen Fusion, die frühestens 2020 in Kraft treten würde.

An der Informationsveranstaltung wurde die Bevölkerung erstmals in den laufenden Prozess mit einbezogen. Das Interesse war entsprechend gross. Über 400 Personen wohnten am Dienstagabend im Ebanium in Fisibach dem Anlass bei. Fazit: Die Mehrheit der Anwesenden steht dem Projekt positiv gegenüber. Am 6. April findet in sämtlichen Gemeinden eine ausserordentliche Generalversammlung statt. Sollte dem entsprechenden Kreditantrag zugestimmt werden, würde eine vertiefte Prüfung vorgenommen werden. Verbunden mit der Frage, ob eine Fusion Sinn macht.

Infoverantstaltung Rheintal+: 10 Gemeinden aus dem Rheintal-Studenland im Zurzibiet wollen eine Megafusion prüfen. (24. Januar 2017) Die Gemeindeammänner informieren die Öffentlichkeit zum ersten Mal im Baggermuseum Ebianum in Fisibach über den Stand.
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Grossaufmarsch der Bevölkerung: Das Interesse ist gross.
Infoverantstaltung Rheintal +
Die Gemeindeammänner aus Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Fisibach, Kaiserstuhl, Mellikon, Rekingen, Rietheim, Rümikon und Wislikofen informieren über die "Rheintal+"-Fusion. Von hinten: Heiri Rohner (Wislikofen), Adrian Thoma (Böbikon), Urs Habegger (Rümikon), Rolf Laube (Mellikon) und Projektleiter Peter Weber. – Vorne: Ruedi Weiss (Kaiserstuhl), Werner Schuhmacher (Rekingen), René Meier (Baldingen), Beat Rudolf (Rietheim), Reto S. Fuchs (Bad Zurzach), Marcel Baldinger (Fisibach).
Projektleiter Peter Weber hat Erfahrung mit einer Gemeindefusion. Er ist der Ammann von Mettauertal. Mettauertal entstand am 1. Januar 2010 durch die Fusion der Gemeinden Etzgen, Hottwil, Mettau, Oberhofen und Wil. Mit einer Fläche von über 21 km² ist diese Gemeinde die flächenmässig grösste des Kantons.
Nächster Termin ist Donnerstag, der 6. April: An diesem Tag finden in allen Gemeinden, die sich am Projekt beteiligen, ausserordentliche Generalversammlungen statt, an denen die Kreditanträge für eine vertiefte Prüfung bewilligt werden müssten.
Der eigentliche Projektstart wäre für den Juni 2017 vorgesehen.
Nach Abschluss der Arbeitsgruppen würden die Stimmberechtigen 2019 über einen Zusammenschluss entscheiden können.
Eine Fusion würde frühestens 2020 umgesetzt.
Impressionen vom ersten Informationsabend.
Impressionen vom ersten Informationsabend.
Impressionen vom ersten Informationsabend.

Infoverantstaltung Rheintal+: 10 Gemeinden aus dem Rheintal-Studenland im Zurzibiet wollen eine Megafusion prüfen. (24. Januar 2017) Die Gemeindeammänner informieren die Öffentlichkeit zum ersten Mal im Baggermuseum Ebianum in Fisibach über den Stand.

Sandra Ardizzone

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