Klingnau
Goldfund in Klingnau: Polizei verlangt von Österreicher Beweise

Josef M. aus Bregenz behauptet, das Gold, das in Klingnau gefunden wurde, habe seinem Vater gehört. Die Polizei will nun Beweise sehen, bevor sie in der Sache aktiv wird. Bis jetzt hat sie diese nicht bekommen.

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Dieses Gold haben die beiden Gemeindearbeiter gefunden.

Dieses Gold haben die beiden Gemeindearbeiter gefunden.

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Der Goldfund in Klingnau bleibt mysteriös. Auch die Spur, die nach Österreich führt, hat sich bis jetzt nicht erhärten lassen. Vor einer Woche hatte der 42-jährige Josef M. gegenüber az erklärt, er wisse, wem das Geld gehöre, nämlich seinem toten Vater.

«Wir prüfen das seriös», sagt Bernhard Graser, Sprecher der Kantonspolizei heute gegenüber az. Viel weiter gekommen ist die Polizei aber nicht. «Es hat sich noch nichts ergeben», sagt Graser.

Intensiver Mailverkehr

Grund: Sie hat bisher keine Belege zum Gold. Der 42-jährige Mann aus Bregenz müsse erst beweisen können, dass das Gold tatsächlich existiert habe, so Graser. «Er stellt Forderungen. Dafür muss er den Beweis erbringen, nicht wir». Im Klartext: Es braucht schriftliche, beglaubigte Unterlagen, «sonst kann jeder anrufen und behaupten, er ist der Eigentümer des Goldes.»

Immerhin hat es inzwischen einen regen Mailverkehr zwischen Bregenz und Klingnau gegeben. Die zuständigen Behörden wollen aber mehr sehen als nur ein paar Mails. Josef M. wisse nun, was zu tun sei. Graser macht auch klar, dass die Polizei den Mann nicht abweise.

Josef M. ist bisher der einzige, der sich bei der Polizei gemeldet hat. (rsn)

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