Siglistorf
Gemeinderat von Siglistorf zog vier Traktanden zurück

Nicht alle vorgesehenen Traktanden kamen an der Gemeindeversammlung in Siglistorf zur Abstimmung. Ab Januar erhält der Gemeinderat eine höhere Entschädigung.

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In Siglistorf werden die Gemeinderäte ab Januar 2013 besser entschädigt

In Siglistorf werden die Gemeinderäte ab Januar 2013 besser entschädigt

AZ

In den Unterlagen zur Gemeindeversammlung war von 10 Traktanden die Rede; vier der Themen kamen in der Turnhalle Schüppel nun aber gar nicht zur Abstimmung. Der Gemeinderat hatte die Traktanden 4, 5, 7, und 8 noch vor der Versammlung zurückgezogen. Dabei wäre es um die Totalrevision des Abwasser- und Wasserreglements, eine Teilrevision des Gebührenreglements und um eine Zusammenarbeit mit der Musikschule Schneisingen gegangen.

Den Grund für den Traktanden-Rückzug erklärt Gemeindeschreiber Christian Bürgi: An einer Informationsveranstaltung am 21. Mai waren kritische Fragen gestellt worden, vor allem im Zusammenhang mit den Kosten, welche die Revisionen zur Folge gehabt hätten. Diese Fragen hätten den Gemeinderat dazu bewogen, die Traktanden vorerst auf Eis zu legen.

Die Traktanden, über die abgestimmt wurde, haben die 35 anwesenden Stimmbürger angenommen; sie unterliegen aber dem fakultativen Referendum. Unter anderem wurde den Gemeinderäten eine höhere Entschädigung zugesprochen. Ab dem 1. Januar 2013 wird der Gemeindeammann 12 000 Franken, der Vizeammann 8000 Franken und die restlichen Mitglieder des Gemeinderates 6000 Franken verdienen. Seit über 10 Jahren seien die Entschädigungen weder real noch teuerungsbedingt angepasst worden, hatte der Gemeinderat argumentiert.

Vergleiche mit anderen Gemeinden zeigten deutlich auf, dass eine Anpassung der Behördenentschädigung mehr als gerechtfertigt sei.

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