Leuggern
Gegen die geplanten Asyl-Container mit 100 Plätzen formiert sich Widerstand

50 Asylbewerber werden in das Hotel-Restaurant Bahnhof im Leuggermer Ortsteil Felsenau einziehen. Weitere 100 sollen in Asylcontainern auf demselben Grundstück unterkommen. Nun ist ein Komitee gegründet worden, das dies verhindern will.

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Das Hotel-Restaurant Bahnhof in Felsenau. Erkennbar sind auch die Profile, wo die Asylcontainer erstellt werden sollen.

Das Hotel-Restaurant Bahnhof in Felsenau. Erkennbar sind auch die Profile, wo die Asylcontainer erstellt werden sollen.

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In der Gemeinde Leuggern formiert sich der Widerstand gegen die geplanten Asylcontainer des Kantons. «Es geht dabei nicht um die 50 Plätze im Hotel-Restaurant Bahnhof Felsenau», sagt Ammann Stefan Widmer, «sondern um die 100 zusätzlichen Plätze, die geschaffen werden sollen.»

Gegen diese wurde nun das Komitee «Asylcontainer Felsenau Nein» gegründet. Es besteht aus Unternehmern der Region und betroffenen Anwohnern. Ziel ist die Verhinderung des Containerbaus.

Die Motivation: Die Sicherheit beibehalten, die unverhältnismässige Verteilung der Asylsuchenden verhindern, keine weiteren finanziellen Auswirkungen auf Gemeinde und Steuerzahler, keine Einschränkung der persönlichen Bewegungsfreiheit.

Am 5. April lädt das Komitee zur Info-Veranstaltung. Bereits die Zurzibieter Grossräte hatten gegen die «unverhältnismässige Verteilung der Asylsuchenden» eine Interpellation beim Regierungsrat eingereicht. «Mit der Antwort des Regierungsrats von letzter Woche sind wir nicht zufrieden und überlegen uns einen neuen Vorstoss», sagt Grossrat René Huber. (afr)