Zurzibieterli
Fussballfans ärgern sich über Tipps – Ammänner servieren an Badenfahrt

Der Rückrundenstart im Regionalfussball, eine Folge des Rücktritts von Grossrat Erwin Baumgartner, aber auch n eue Tourismus-Tafeln fürs Zurzibiet, Ammänner im Service an der Badenfahrt und eine neue Energiebroschüre: Das sind die Themen der fünf Zurzibieterli der Woche.

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König Fussball und die az-Tipps zum Rückrundenstart sorgen für Emotionen. (Symbolbild)

König Fussball und die az-Tipps zum Rückrundenstart sorgen für Emotionen. (Symbolbild)

Sandra Ardizzone

Tipp-Banausen

Für einigen Gesprächsstoff sorgte die 2.-Liga-Fussball-Vorschau am Mittwoch in diesem Blatt. Die az gab einen Tipp zu den Platzierungen der Regionalteams ab. Die Einschätzungen lösten vielerorts Kopfschütteln aus. Zur Erinnerung: Wir setzten Klingnau auf den 2. Rang, Wettingen (4.), Koblenz (5.), Spreitenbach (10.) und Mellingen (12.). Damit zeigte sich eine Mehrheit der Fussball-affinen Leserschaft überhaupt nicht einverstanden. Zu negativ die Einschätzungen. Warten wir’s ab und ziehen nach der letzten Runde am 10. Juni Bilanz. Wir stellen erfreut fest: König Fussball bewegt die Gemüter auch zwischen Aare und Limmat. (dws)

Polithochburg Aaretal

Apropos Gewässer: Mit dem Rücktritt von Erwin Baumgartner (Tegerfelden) aus dem Grossen Rat (wir berichteten) verschieben sich auch die regionalen Kräfteverhältnisse im kantonalen Parlament Richtung Westen – vom Surbtal ins Aaretal. Mit der Döttingerin Claudia Hauser wird die Stausee-Region künftig durch sechs der sieben Sitze aus dem Bezirk Zurzach vertreten sein. Einzige Nicht-A(a)riel ist Monika Stadelmann aus Bad Zurzach. Als Rheintalerin und einzige Linke ist sie es sich gewohnt, gegen den
(bürgerlichen) Strom zu schwimmen. (dws)

Tafeln fürs Zurzibiet

Gross war die Empörung im Bezirk, als der Kanton 2014 entlang der Autobahnen Signalisationstafeln mit Sehenswürdigkeiten aufstellte. Das Problem: Das Zurzibiet ging komplett leer aus. Das ändert sich nun, nachdem Bad Zurzach Tourismus in Aarau interveniert hat. Acht sogenannte Willkommensschilder bekommt das Zurzibiet. Zwar nicht entlang den Autobahnen, aber auf den Kantonsstrassen. So werden etwa die Thermalquellen, die Propstei Wislikofen, der Jüdische Kulturweg oder der Klingnauer Stausee als touristische Attraktionen beworben. Die Tafeln werden ab Sommer aufgestellt. Die Kosten übernimmt der Swisslos-Fonds. (afr)

Ammänner servieren an Badenfahrt

Wer gerne einmal das Bier oder die Wildsau von seinem Gemeindeammann serviert bekommen möchte, der sollte am 20. August unbedingt die Badenfahrt besuchen. In der Zurzibieter Festbeiz «Baumhuus» werden die Gemeindeammänner und auch einige Grossräte des Bezirks die Service-Schicht am Abend übernehmen. 24 Personen werden dafür benötigt. 21 meldeten sich spontan, als sich die Amtsträger diese Woche in Gippingen versammelten. Grösser sind die Ausstände bei den Wildsauen. 40 Stück möchte man an den 10 Festtagen servieren. Zwei Rechnungen hat Felix Binder, Präsident des Gemeindeverbands Zurzibiet Regio, bisher visiert. Auf die lokalen Jäger wartet also noch viel Arbeit. (afr)

Energie erleben

Jetzt lässt sich Energie im Zurzibiet so richtig erleben: Der Gemeindeverband Zurzibiet Regio präsentiert erstmals eine Energiebroschüre mit vielen Ausflugszielen. Etwa das Paul-Scherrer-Institut, das Axporama oder das AKW Leibstadt. Im Vorwort weist Regierungsrat Stephan Attiger darauf hin, dass vor allem – nein, nicht die Atomkraft – die Wasserkraft im Zurzibiet erwähnenswert sei. Das Kraftwerk in Rekingen kennt er aus Kindertagen, wohnte doch sein Grossvater im Dorf. Die Broschüre liegt in gedruckter Form sowie als PDF auf badzurzach.info vor. (afr)

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