Leibstadt
Frischgebackener Ständerat: «Ein sackstarkes Zeichen der Aargauer Bevölkerung»

Hansjörg Knecht (SVP) liess sich mit Geschenken und viel Applaus feiern. Gemeindeammann Hanspeter Erne hatte grosses Lob für den neuen Ständerat übrig.

Fabian Hägler
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Hansjörg Knecht erhält von René und Karin Hüsler aus Gansingen einen Eigenbrand mit Ständerats-Etikette.

Hansjörg Knecht erhält von René und Karin Hüsler aus Gansingen einen Eigenbrand mit Ständerats-Etikette.

Fabian Hägler

«Ich freue mich sehr, dass so viele Leute gekommen sind», sagte Hansjörg Knecht, während er an seiner Wahlfeier in der Bernowa-Halle in Leibstadt eifrig Hände schüttelte und Geschenke entgegennahm. Eine spezielle Überraschung fand Knecht zu Hause vor: Unterstützer hatten bei ihm eine hohe Tanne aufgestellt, «einen Ständeratsbaum», wie er schmunzelnd sagte. Es sei ihm wichtig gewesen, sich nicht zu verbiegen.

An die 400 Personen hatten sich für die Feier ihres Ständerats eingefunden. «Wir sind stolz auf diesen historischen Moment für Leibstadt und auf unseren Hansjörg», rief Gemeindeammann Hanspeter Erne in den Saal, was lang anhaltenden Applaus auslöste. Zuvor hatte der Gemeindeammann geholfen, zusätzliche Tische und Stühle aufzustellen, damit alle einen Sitzplatz hatten.

«Ein Beispiel dafür, dass sich solide Arbeit auszahlt»

Erne lobte Knecht als Politiker, der vom Gemeinderat über den Grossen Rat und den Nationalrat alle Ebenen kenne. Zudem sei der SVP-Mann kein Berufspolitiker, sondern ein Unternehmer, der selber mit anpacke, wenn die Bauern ihr Getreide bei ihm abliefern. «Es ist ein sackstarkes Zeichen der Aargauer Bevölkerung, dass sie mich gewählt haben», sagte Knecht in Anspielung auf seinen Wahlslogan.

SVP-Regierungsrat Alex Hürzeler sagte, Knecht werde einen Schlüssel zum Regierungsgebäude in Aarau erhalten – weil es wichtig sei, dass ein Ständerat einen guten Kontakt zur Kantonsregierung habe. «Hansjörg ist ein Beispiel dafür, dass sich solide Arbeit auszahlt», betonte Hürzeler, der seit 2001 mit Knecht in einer Jassgruppe ist.

SVP-Aargau-Präsident Thomas Burgherr bezeichnete den Wahlsonntag als Freudentag – «für Hansjörg und seine Familie, aber auch für seine Partei, die er in den letzten Jahren mitgeprägt hat». Knecht habe mitgeholfen, die grüne Welle zu brechen und die SVP zu stärken, sagte Burgherr. Und Hansjörg Erne, Präsident der SVP Bezirk Zurzach, ist überzeugt: «Es sind die Menschlichkeit und die Bodenständigkeit von Hansjörg Knecht, die sich ausgezahlt haben», sagte Erne.