Rietheim
Feuerwehrauto kippt auf Übungsfahrt um – der Sachschaden ist gewaltig

Weil ein Feuerwehrauto bei einer Trainingsfahrt in Rietheim umgekipppt ist, war die Hauptstrasse zwischen Rietheim und Koblenz heute für mehrere Stunden gesperrt. Verletzt wurde niemand.

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Das Feuerwehr-Fahrzeug kippt auf der Hauptstrasse in Rietheim um und bleibt auf der Seite liegen.

Das Feuerwehr-Fahrzeug kippt auf der Hauptstrasse in Rietheim um und bleibt auf der Seite liegen.

Kapo Aargau
Unfall Rietheim Feuerwehr

Unfall Rietheim Feuerwehr

Kapo Aargau

Um 8.10 Uhr informierte die Regionalpolizei Zurzibiet via Facebook, dass die Hauptstrasse zwischen Rietheim und Koblenz in beide Richtungen für längere Zeit gesperrt ist. Grund war ein Feuerwehrauto, welches während einer Trainingsfahrt gekippt war, wie die Kantonspolizei Aargau auf Anfrage mittteilt.

Der 37-jährige Lenker der Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach-Rietheim befand sich auf einer Trainingsfahrt, als das Fahrzeug auf der rechten Fahrbahnseite aus unbekannten Gründen auf die Grasnarbe kam und zwei Randleitpfosten beschädigte. Zwar korrigierte der Fahrer sofort, um wieder auf die Strasse zu kommen, doch dabei kam er auf die Gegenfahrbahn. Durch das Manöver geriet das Fahrzeug ins Schwanken und kippte schliesslich um.

Der Selbstunfall hat sich in Rietheim auf der Höhe der SBB-Unterführung ereignet. Während mehrerer Stunden waren die Einsatzkräfte mit der Bergung des Fahrzeuges beschäftigt. Die Hauptstrasse, welche seit 8 Uhr morgens gesperrt war, konnte ab 11 Uhr wieder befahren werden. Personen wurden keine verletzt.

Wie hoch der Schaden am Fahrzeug ist, kann Mediensprecherin Marianne Koch nicht sagen. Nach ersten Schätzungen handle es sich um einen grösseren Betrag, welcher von 100'000 bis zu 500'000 Franken reichen könne. (sme/pz)