Zurzibiet
Falsche Polizisten versuchen ihr Glück am Telefon mit dieser fiesen Masche

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Falsche Polizisten fordern am Telefon hohe Geldebeträge. (Symbolbild)

Falsche Polizisten fordern am Telefon hohe Geldebeträge. (Symbolbild)

KEYSTONE/DPA/ROLF VENNENBERND

Immer wieder versuchen Betrüger mit Telefonanrufen ihr Glück. Aktuell sind solche Kriminellen im Zurzibiet am Werk - und das mit einer besonders dreisten Masche. "Der Täter gibt sich als Polizist aus", warnt die Regionalpolizei Zurzibiet auf ihrer Facebook-Seite.

Besonders hinterhältig: "Die Telefonanrufe erfolgen oft unter einer technisch manipulierten Rufnummer. So kann selbst die Polizei-Rufnummer auf dem Display erscheinen."

Auf Anfrage bestätigt die Kantonspolizei Aargau, dass kurz vor Weihnachten wieder mehrere Fälle von Telefonbetrug beobachtet wurden. "Die Masche mit den falschen Polizisten ist ein bekanntes Phänomen", sagt Polizei-Sprecherin Aline Rey. "Wir haben in den letzten paar Tagen bereits mehrfach davor gewarnt." Weil die Menschen über die Festtage vermehrt zuhause blieben, hätten die Anrufe der bisher unbekannten Täterschaft zugenommen.

Die Kantonspolizei Zürich rät auf ihrer Webseite derweil mit drei konkreten Tipps zum Telefonbetrug. Erstens wolle die Polizei nie jemanden dazu bewegen, Bargeld abzuheben, es jemandem zu übergeben oder es irgendwo zu deponieren. Zweitens solle man den Telefonhörer auflegen und bei der Polizei über die Notrufnummer 117 nachfragen, ob es diesen Polizisten tatsächlich gibt. Drittens soll man niemals Bargeld oder Wertsachen an Unbekannte übergeben. Rey verweist zudem auf die Internetseite der Schweizerischen Kriminalprävention. Dort kann die Broschüre "Bei Anruf....Betrug!" gratis heruntergeladen werden.

Die Regionalpolizei Zurzibiet warnt ausserdem vor dem sogenannten "Enkeltrick": Mit diesem versuchen Betrüger, älteren Menschen Bargeld abzuknöpfen. Die Betrüger geben dabei vor, ein Verwandter oder Bekannter zu sein. (pz/lga)

Hinweise zum Enkeltrick-Betrug finden Sie hier.