Tegerfelden
Erwin Baumgartner wird Grossrat – eine neue Stimme für das Zurzibiet

Nach dem Rücktritt von FDP-Grossrat Franz Nebel nimmt Tegerfeldens alt Ammann Erwin Baumgartner den freien Platz ein. Im Interview verrät er, für welche Themen er sich in Aarau einsetzen wird.

Nadja Rhner
Drucken
Erwin Baumgartner (geb. 1965) ist Geschäftsführer der Heinz Baumgartner AG. Die Firma ist im Maschinen- und Apparatebau tätig.

Erwin Baumgartner (geb. 1965) ist Geschäftsführer der Heinz Baumgartner AG. Die Firma ist im Maschinen- und Apparatebau tätig.

Annika Buetschi/ AZ

Heute verkündet FDP-Grossrat Franz Nebel in der Ratssitzung seinen Rücktritt. Nächste Woche wird schon ein Nachfolger an seinem Platz sitzen – der ehemalige Tegerfelder Ammann und Parteikollege Erwin Baumgartner.

Herr Baumgartner, in einem Interview Ende 2013 sagten Sie, der Grosse Rat würde Sie reizen. Nun kommen Sie überraschend schnell zum Zug. Welcher Themen werden Sie sich in Aarau annehmen?

Erwin Baumgartner: Neben Bildungs- und Energiepolitik interessiert mich alles, was Hightech betrifft – zum Beispiel das Hightechzentrum Aargau oder der Park Innovaare.

Sie vertreten im Grossen Rat auch das Zurzibiet. Wie behalten Sie den Kontakt zu der Bevölkerung?

Ich habe aus meiner Zeit als Gemeindeammann von Tegerfelden ein grosses Netzwerk in der Region. Zudem bin ich noch in der Arbeitsgruppe Energie von Zurzibiet Regio und engagiere mich im Gewerbeverein und beim Wirtschaftsforum Zurzibiet.

Für welche Zurzibieter Themen können Sie sich starkmachen?

Ich weiss zwar, mit welchen Problemen das Zurzibiet zu kämpfen hat, kann aber noch nicht sagen, was genau ich dagegen ausrichten kann – da muss ich mich zuerst einarbeiten. Auf jeden Fall werde ich dafür sorgen, dass die «Stimme Zurzibiet» nach wie vor in Aarau gehört wird. Wichtige Themen sind für uns sicherlich der Fluglärm oder der öV-Ausbau.

Werden Sie dafür auch mit den anderen Zurzibieter Grossräten zusammenspannen?

Auf jeden Fall. Ungeachtet der Parteizugehörigkeiten ist es matchentscheidend, dass wir alle zusammen für die Region einstehen.

Aktuelle Nachrichten