Würenlingen
Erweiterung des Alters- und Pflegeheims bleibt blockiert

Der Verwaltungsratspräsident Roland Wormser hat den Aktionärsvertretern der Trägergemeinden Würenlingen, Villigen, Endingen, Unterendingen und Tegerfelden einen ausgeglichenen Jahresabschluss 2011 präsentiert.

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Das Altersheim Würenlingen war im letzten Jahr so stark ausgelastet, dass vielen Anfragen nicht entsprochen werden konnte.

Das Altersheim Würenlingen war im letzten Jahr so stark ausgelastet, dass vielen Anfragen nicht entsprochen werden konnte.

MHU

Das Alters- und Pflegeheim Würenlingen war im letzten Jahr wiederum so stark ausgelastet, dass vielen Anfragen nicht entsprochen werden konnte. Seit Januar bietet das Heim erstmals ein Zimmer für Kurzzeit-, Ferien- und Erholungsaufenthalte an. Das neue Angebot, das insbesondere auch der temporären Entlastung pflegender Angehöriger dient, wird rege genutzt.

Die WirnaVita AG arbeitet mit hohem Engagement an der geplanten Erweiterung des Alters- und Pflegeheimes Würenlingen, dessen bisherige Bettenzahl von 33 verdoppelt und mit einer Demenzabteilung ergänzt werden soll. Intern steht der Verwaltungsrat «Gewehr bei Fuss»: Die Planung ist so weit fortgeschritten, dass das Baugesuch sofort eingereicht werden könnte. Leider ist gegen den von der Würenlinger Gemeindeversammlung gefällten Umzonungsentscheid bezüglich der für die Erweiterung benötigten Parzellen immer noch eine Gemeindebeschwerde in Aarau hängig. Der Verwaltungsrat hofft, dass ein baldiger Beschwerdeentscheid in dieser Angelegenheit die Planung wieder deblockiert. Ziel bleibt, der Bevölkerung der Trägergemeinden und der Region so schnell wie möglich genügend Pflegebetten für die Betreuung ihrer Angehörigen zur Verfügung stellen zu können.

Berner ersetzt Keller

Damian Keller (Würenlingen) hat nach wertvoller Aufbauarbeit sein Verwaltungsratsmandat in der WirnaVita AG mit Rücksicht auf zusätzliche Verpflichtungen in anderen Institutionen zur Verfügung gestellt. Mit Annelis Berner (Villigen), konnte die Vakanz aus dem Einzugsgebiet der WirnaVita AG gefüllt werden. Die Gemeinderätin bringt langjährige Erfahrung aus dem Gesundheits- und Pflegebereich ein. Der Verwaltungsrat und die Trägergemeinden sind der Meinung, dass im Hinblick auf die geplante Kapazitätsverdoppelung des Heimes der Verwaltungsrat um ein weiteres Mitglied mit schwerpunktmässiger Fachkompetenz Betriebswirtschaft aufgestockt werden soll. Verwaltungsratspräsident Roland Wormser nimmt gerne Bewerbungen von Interessentinnen und Interessenten entgegen, die sich im immer wichtiger werdenden Bereich der stationären Pflege von Betagten und Rekonvaleszenten engagieren möchten. (pk)