Endingen/Lengnau
Jüdisch-christliches Vermittlungsprojekt: Diese Firma erhält den Zuschlag für die Gestaltung des Besucherzentrums

2023 soll das Besucherzentrum des jüdisch-christlichen Vermittlungsprojekts «Doppeltür» in Lengnau eröffnet werden. Nun ist bekannt, wer den Wettbewerb für die Ausgestaltung gewonnen hat.

Drucken
Teilen
Das künftige Besucherzentrum im Zentrum von Lengnau neben der Synagoge.

Das künftige Besucherzentrum im Zentrum von Lengnau neben der Synagoge.

Daniel Weissenbrunner

Ende vergangenen Jahres lancierte der Verein «Doppeltür», der sich für die Vermittlung der jüdisch-christlichen Geschichte im Surbtal starkmacht, den Wettbewerb für die Szenografie des Begegnungszentrums in Lengnau. Nach den Präsentationen der Konzeptideen der vier auf räumliche Gestaltung ausgewählten Spezialisten, hat die Jury den Entscheid gefällt, wie es in einer Mitteilung heisst. Durchgesetzt hat sich das Zürcher Unternehmen Rappaport Szenographie Architektur.

Die Wahl wurde nun auch vom Vorstand des Vereins Doppeltür verabschiedet. «Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, gab es doch in jedem Projekt attraktive, innovative und überzeugende Vorschläge. Den Ausschlag gab schliesslich das grössere Umsetzungspotenzial», sagte Lukas Keller, der Präsident des Vereins Doppeltür.

Das Begegnungszentrum soll in der zweiten Jahreshälfte 2023 seine Tore für die Besucherinnen und Besucher in Lengnau öffnen. Derzeit ist der Verein in Beratungen mit den Behörden zur Ausgestaltung des Erscheinungsbildes des Gebäudes. Ziel sei es, möglichst bald die Baueingabe zu machen und den Bewilligungsprozess zu starten. (az)

Aktuelle Nachrichten