Endingen
Nach Zerstörung des beliebten «Flügerlispielplatzes»: Polizei sucht noch immer nach den Tätern

Unbekannte zerstörten vor knapp zwei Wochen den Endinger Spielplatz teilweise. Der Zeugenaufruf ist bis jetzt ohne Ergebnisse geblieben.

Stefanie Garcia Lainez
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Mit dem Kran spielten Kinder stundenlang – vor der Zerstörung.

Mit dem Kran spielten Kinder stundenlang – vor der Zerstörung.

Zvg

Die Tat sorgte im ganzen Surbtal für Unverständnis und Entsetzen: Vandalen hatten den weitherum beliebten «Flügerlispielplatz» in Endingen teilweise verwüstet. Samstagnacht vor knapp zwei Wochen zertrümmerten Unbekannte Sitzgelegenheiten, Spielgeräte und Einrichtungen oder warfen sie um. Es war bereits der zweite Vorfall innert weniger Wochen. Die Gemeinde erstatte daraufhin Anzeige gegen Unbekannt.

Der Zeugenaufruf ist bis jetzt ohne Ergebnisse geblieben: «Wir haben leider noch keine neuen Erkenntnisse zur Täterschaft», sagt Corina Winkler, Mediensprecherin der Kantonspolizei Aargau, auf Anfrage. Auch auf der Gemeinde seien bis jetzt keine Hinweise eingegangen, sagt Ammann Ralf Werder.

Wenige Tage nach seiner Zerstörung machten Freiwillige den Spielplatz wieder sicher und stellten ihn wieder her. «Der Flügerlispielplatz ist wieder verwendbar», sagt Werder. Der Ersteller des Spielplatzes, Alban Killer, werde in den nächsten Wochen die restlichen, grösseren Arbeiten erledigen.

Alban Killer hatte die Anlage mit viel Herzblut feinsäuberlich hergerichtet.

Alban Killer hatte die Anlage mit viel Herzblut feinsäuberlich hergerichtet.

Zvg

Beim Ammann stösst die Tat auf Unverständnis:

«Alban Killer bereitete den Spielplatz während drei Wochen mit viel Herzblut und Hingabe auf den Saisonstart vor. Es tut weh, wenn das alles wieder zerstört wird.»

Ralf Werder hofft nun, dass es nicht zu einer erneuten Wiederholung kommt. Wegen der Anzeige, aber auch, weil die Tat hoffentlich an vielen Küchentischen im Surbtal diskutiert wurde. «Möglicherweise auch bei den Tätern zu Hause, in der Hoffnung, dass sie nun nicht mehr so gut schlafen wie vor der Tat.» Ausserdem werde die Regionalpolizei ihre Patrouillen intensivieren.