Ein Siedlungstopf für Zurzibieter Gemeinden

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Zurzibiet Die Bauzonenreserven sollen im Zurzibiet effizient genutzt werden. Die 26 angeschlossenen Gemeinden des Gemeindeverbandes Zurzibiet Regio befinden sich seit längerem in einem Prozess. An einer Informationsveranstaltung in Kleindöttingen wies Jürg Frey, Kantonsplaner für die Region, darauf hin, dass zu grosse Bauzonen, die nicht in den nächsten 15 Jahren absehbar überbaut würden, mit Blick auf den Realisierungshorizont überprüft werden müssten.

«Allenfalls könnte regionsintern ein Abtausch stattfinden.» Dazu müsse ein Siedlungstopf geschaffen werden, in den gespiesen und aus dem gezogen werden könne, so Frey. Zurzeit sei dieser regionale Topf noch sehr minimal bestückt. «Es geht nun darum, gewisse Gemeinden davon zu überzeugen, dass sie eine Redimensionierung oder einen Übertrag vornehmen», so das Fazit des Kantonsplaners. Dunja Kovari, Planerin von Zurzibiet Regio, ergänzte, dass die wichtigste Aufgabe nun darin bestehe, die Akteure zu vernetzen.

In den nächsten Wochen und Monaten wird die Arbeitsgruppe Siedlungsentwicklung von Zurzibiet Regio die Arbeiten fortführen. Eine partnerschaftliche Siedlungsentwicklung soll externe Unternehmen für die Region Zurzibiet begeistern, zu Ansiedlungen führen und vor allem innovative Arbeitsplätze schaffen, heisst es. (dws)

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