Unteres Aaretal
Eidgenössisches Pontonierwettfahren war ein voller Erfolg

OK-Präsident Robert Wanner zieht ein Fazit zum Eidgenössischen Pontonierwettfahren. Der Event lief viel besser als erwartet und man würde alles wieder so machen wie bisher.

Pirmin Kramer
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In der Kategorie III belegten Vorderfahrer Nick Dietsche und Steuermann Alex Bachmann den 9. Platz.

In der Kategorie III belegten Vorderfahrer Nick Dietsche und Steuermann Alex Bachmann den 9. Platz.

AZ

Herr Wanner, der Wettkampf und die Feste sind vorbei - wie fällt Ihr Fazit aus?
Robert Wanner: Es lief extrem gut, viel besser, als wir es erwarten durften. Letzte Woche mussten wir keine Sitzungen mehr durchführen, weil alles reibungslos funktionierte.

War der starke Regen am Sonntag kein Problem?
Die Wettkämpfer und Zuschauer waren so gut gelaunt, dass der Regen keine Rolle spielte. Während des ganzen Festes herrschte eine super Stimmung. Es war sehr friedlich, was ich nicht als selbstverständlich erachte für einen so grossen Anlass.

Wie viele Zuschauer waren auf dem Gelände?
Ich schätze, es waren rund 7000 Leute da. Alleine am Freitagabend haben wir rund 2000 Leute gezählt, am Samstag noch mehr.

Sie haben im Vorfeld gesagt, es werde Momente geben, in denen Sie ins Schwitzen kommen.
Ganz ehrlich, wir haben nur wegen der Hitze geschwitzt. Wir würden alles wieder gleich machen.

Wie schätzen Sie das sportliche Niveau der Wettkämpfe ein?
Wir haben in diesen drei Tagen Spitzensport gesehen. Gefreut hat mich, dass die Klingnauer Pontoniere viele Kränze herausgefahren haben. Ihr Vorteil war, dass sie das Gelände kannten. Die Motivation, es zu Hause besonders gut zu machen, hat ihnen sicher auch zu den Topleistungen verholfen.

Fällt auch das finanzielle Fazit positiv aus?
Die genauen Zahlen kenne ich noch nicht, aber wir haben überwältigend viele Eintrittstickets verkauft. Und es wurde an diesen vier Tagen auch viel konsumiert.

Was gibt es jetzt noch zu tun?
Derzeit läuft der Abbau der Zelte. Eine grosse Aufgabe diese Woche stellt der Rückbau der Brücke dar. Das Wasser steht teilweise knöcheltief, das erschwert die Arbeiten teilweise. Aber auch das werden wird schaffen.

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