PSI-Photo-Award
Die Kiste mit Utensilien macht das Rennen

Die Gewinner des PSI-Photo-Awards stehen fest – es ist der Aarauer Gregory Käser. Die Jury sichtete 234 Bilder, die einiges an Uberraschendem lieferten. Die prämierten Fotografien sind nun im PSI ausgestellt.

Angelo Zambelli
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1. Preis: Gregory Käser, Kiste mit Utensilien, ohne die Wissenschaft nicht möglich wäre.zvg

1. Preis: Gregory Käser, Kiste mit Utensilien, ohne die Wissenschaft nicht möglich wäre.zvg

78 Fotografinnen und Fotografen haben am 2. Photo Award des Paul Scherrer Instituts (PSI) je drei Bilder zur Jurierung eingereicht. Die aus Vertretern aus Wissenschaft und Fotografie bestehende Jury sichtete die 234 Bilder und erstellte eine Auswahl mit 18 Fotografien, die bis Januar im PSI-Besucherzentrum ausgestellt sind.

18 Bilder kamen in die engere Auswahl für die Prämierung. Den 1. Preis gewonnen hat Gregory Käser aus Aarau. Bei seinem Bild handelt es sich um eine originelle Momentaufnahme von Utensilien, die auf den ersten Blick nicht unbedingt wissenschaftlich sind, ohne die Wissenschaft aber nicht möglich wäre. Käsers Bild überzeugte auch wegen der technischen und gestalterischen Umsetzung.

Zufriedene Organisatoren

Der 2. Preis geht an Marco Schmidli aus Untersiggenthal für das Bild mit dem Titel «tube machine». Das Spiel mit Schatten, Licht und Kontrast sorgt für Spannung und erweckt die technischen Komponenten zum Leben. Mit dem 3. Preis ausgezeichnet wurde Thomas Haller aus Windisch. Mit seiner Kamera hielt er eine Spiegelung fest, die das Thema erneuerbare Energien prägnant umsetzt und auch gestalterisch überrascht.

In der Kategorie interne Fotografen erhält Dominik Müller den Siegerpreis für seine Aufnahme des Schubladenblocks, in dem Widerstände gelagert werden. Die Fotografie eines alltäglichen Objekts erhält dank der Geometrie und des Schärfenverlaufs Spannung.

Sandra Ruchti, Verantwortliche für den PSI-Photo-Award, ist zufrieden mit dem Ergebnis des Anlasses: «Wir haben über die Fotografie Personen ansprechen konnten, die das PSI vorher noch nicht kannten. Die Amateurfotografinnen und Fotografen haben mit grosser Leidenschaft viel Zeit investiert und sich intensiv mit dem PSI auseinander gesetzt.»