Bad Zurzach
Die Finanzen in Bad Zurzach haben sich verbessert

Die Gemeindeversammlung in Bad Zurzach hat am Donnerstagabend nebst dem Kauf des Fischer-Areals und der Annahme des Gestaltungsplans für das Bahnhofgebiet noch einige andere wichtige Themen behandelt.

Angelo Zambelli
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Von besonderem Interesse war die Präsentation der Rechnung 2011 durch Gemeindeammann Reto S. Fuchs. Dank der Mehreinnahmen konnte die verzinsliche Nettoschuld der Einwohnergemeinde auf 10,2 Millionen Franken reduziert werden. Die Nettoschuld pro Kopf sank von 2480 auf 2238 Franken. Die Belastbarkeitsquote konnte zwar auf 2,145 Millionen Franken verbessert werden, liegt aber immer noch unter der Wunschmarke von 23 Prozent. Grösste Brocken in der Rechnung 2011 sind die Bildung mit 2,6 Millionen Franken sowie die soziale Wohlfahrt mit rund 1,8 Millionen Franken. »Die finanzielle Situation ist besser als auch schon», bilanzierte Ammann Fuchs, warnte aber gleichzeitig vor einer euphorischen Stimmung: «Vor der Tür stehen Grossprojekte wie die Ostumfahrung und die Fleckenentwicklung.»

Bewilligt haben die 136 Stimmberechtigten einen Kredit von 190000 Franken für die Revision der Nutzungsplanung und der Bau- und Nutzungsordnung sowie einen Kredit von 162000 Franken für den Bau einer neuen Trinkwasserleitung zwischen Bad Zurzach und Rekingen. Als Folge der auslaufenden Konzession der Grundwasserfassung «Rheinacker» haben die beiden Räte entschieden, die Wasserversorgungsnetze zusammenzuschliessen.

Neue Drehleiter für die Feuerwehr

Die Stützpunktfeuerwehr Bad Zurzach-Rietheim erhält eine neue Autodrehleiter. Der Verpflichtungskredit von 1,15 Millionen Franken wurde diskussionslos gutgeheissen. Die Aargauische Gebäudeversicherung übernimmt einen Kostenanteil von 920000 Franken. Für die Rücknahme der alten Leiter wird ein Betrag von 80000 Franken erwartet. Der Gemeinde Bad Zurzach verbleiben Kosten von 150000 Franken. (ZA)