Döttingen
Die Bewerbung aus Neuseeland überzeugte

Den Pensionären und Mitarbeitern des regionalen Altersheims in Döttingen ist der Nachfolger des scheidenden Heimleiters René Bernhardvorgestellt worden: Er heisst Nourri Sieber und kommt aus Uitikon-Waldegg.

Peter Jacobi
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Nourri Sieber (links) wird neuer Leiter des Regionalen Altersheims Unteres Aaretal in Döttingen. Ueli Bugmann, Präsident des Heimvorstandes, d stellte ihn Pensionären und Personal vor.Peter Jacobi

Nourri Sieber (links) wird neuer Leiter des Regionalen Altersheims Unteres Aaretal in Döttingen. Ueli Bugmann, Präsident des Heimvorstandes, d stellte ihn Pensionären und Personal vor.Peter Jacobi

Fünfzig Bewerbungen sind auf die Ausschreibung für die Stelle des Leiters im Regionalen Altersheim Unteres Aaretal in Döttingen eingegangen.

Dabei überzeugte jene mit dem längsten Weg, nämlich die aus Neuseeland eingetroffene, am meisten. Der Zürcher Nourri Sieber aus Uitikon-Waldegg verbrachte dort eine Auszeit, bevor er sich einer neuen persönlichen Herausforderung stellen wollte.

An seinem zukünftigen Wirkungsort stellte Ueli Bugmann, Präsident des Heimvorstandes den neuen Heimleiter den Pensionären und Mitarbeitern vor.

Die Offenheit, Menschlichkeit und die Erfahrung des Kandidaten in der Heimleitung hätten den Vorstand und die Abgeordneten zu dieser Wahl bewogen, sagte Bugmann. Sieber ist eidgenössisch diplomierter Heimleiter.

Keine Schwelle zum Büro

Er hielt bei seinem Antrittsbesuch fest: «Ich will die Kultur dieses Hauses erhalten. Zu meinem Büro wird es keine Schwelle geben.» Nourri Sieber sprach offen über sein Handicap, eine Kinderlähmung, die Spuren hinterlassen hat. «Aber im Kopf, da tickt es richtig», meinte er schmunzelnd. Nach seiner Tätigkeit in der Stadt freue er sich auf das ländliche Umfeld im Regionalen Altersheim Unteres Aaretal. Nourri lobte den Charme dieses Hauses.

Wechsel im August

Seinen ersten Arbeitstag hat der neue Altersheimleiter Nourri Sieber am 5. August. Auf Ende August geht René Bernhard frühzeitig in Pension.

Nach über 13 Jahren nimmt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge Abschied. Er hatte die Altersheimleitung rechtzeitig über seinen Rücktritt informiert, sodass für die Suche eines Nachfolgers und einen problemlosen Übergang genügend Zeit blieb.

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