Klingnau
Die Befürchtung von Zirkusdirektor Fredy Knie hat sich nicht bestätigt

Zirkusdirektor Fredy Knie befürchtete vor dem Gastspiel in Klingnau ein Verlustgeschäft. So weit kam es allerdings nicht.

Philipp Zimmermann
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Circus Knie: 2016-Program "Smile"
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David Larible jun., der Sohn des Clowns, bei seiner Jongleur-Nummer.
Fredy Knie in der Manege.
Eine Truppe aus Nordkorea, vom National-Circus Pyongyang, begeistert mit Trapeznummern - ein Höhepunkt ist ein vierfacher Salti eines Akrobaten.
Mary-Jose Knie mit ihrer Pferdenummer.
Die Brüder Charles und Alexandre Gruss jonglieren in bekannter Manier - auf ihren Pferden stehend.
Das ukrainische Duo Shcherbak Popov begeistert mit seiner halsbrecherischen Parterre-Akrobatik.

Circus Knie: 2016-Program "Smile"

ZVG/Circus Knie/Katja Stuppia

Nach 19 Jahren machte der Circus Knie letzte Woche wieder in Klingnau Halt. Möglich gemacht hatten dies die Raiffeisenbanken Böttstein und Aare Rhein, die je eine Vorstellung am Montag und Dienstag kauften und die Tickets ihren Mitgliedern aus Anlass ihres 100-Jahr-Jubiläums zum Vorzugspreis anboten. «Ohne diese zwei garantierten Vorstellungen wäre das Gastspiel hier gar nicht möglich gewesen», sagte Zirkusdirektor Fredy Knie.

Offenbar machten ihm die beiden Vorstellungen mit regulären Eintrittspreisen vom Mittwoch Sorgen. «Der Vorverkauf läuft bisher leider sehr schleppend», sagt Fredy Knie zumindest noch am Montagvormittag.

"Sehr herzliche Stimmung"

Nun zeigt sich: Ein Verlustgeschäft ist das Gastspiel in Klingnau keineswegs geworden. An beiden Vorstellungen am regnerischen Mittwoch war das 2000 Zuschauer fassende Zirkuszelt zu zwei Dritteln besetzt. Lena Zurbuchen, Mediensprecherin des Circus Knie, bestätigt dies auf Anfrage. "Die beiden Vorstellungen am Mittwoch in Klingnau waren dem Wetter entsprechend gut ausgelastet", sagt sie. Damit haben über 6000 Zuschauer die vier Klingnauer Vorstellungen besucht.

"Dank den beiden gekauften Vorstellungen der Raiffeisenbanken vom Montag und Dienstag, haben wir kein Verlustgeschäft gemacht", bestätigt Zurbuchen und ergänzt: "Die Stimmung war in allen Vorstellungen sehr herzlich. Wir haben viele positive Rückmeldungen erhalten."