Kraftwerk Reckingen
Der Rhein bringt Unmengen Schwemmholz

Wegen der Gewitter in der Ostschweiz sind beim Kraftwerk Reckingen zahlreiche Baumstämme und Äste angeschwemmt worden. Das aus dem Wasser gefischte Geschwemmsel wird nun zu Holzschnitzeln verarbeitet.

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Wenn der Rhein zu einer braunen Brühe anschwillt und Unmengen von Schwemmholz mit sich führt, sagen die Mitarbeiter des Kraftwerks Reckingen jeweils: «Die Thur und die Töss machen den Rhein nervös.» Diesmal waren es aber nicht Thur und Töss, die für viel Schwemmholz sorgten, sondern die Sitter.

Nach den heftigen Gewittern in der Ostschweiz vom Sonntagabend schwoll sie innerhalb einer knappen Stunde von 5 bis 10 Kubik Wasser pro Sekunde auf 420 Kubik pro Sekunde an.

Das Kraftwerk Reckingen ist auf solche Ereignisse vorbereitet: In den Monaten Juli und August 2010 hielten sieben Hochwasser hintereinander die Mitarbeiter auf Trab.

Am Montagnachmittag zeigte sich die Macht der Natur ein weiteres Mal: Vor dem Rechen des Wasserkraftwerks staute sich ein riesiger Teppich mit Baumstämmen, Ästen und anderem Geschwemmsel. Die von den Kraftwerkmitarbeitern aus dem Rhein gefischten Baumstämme werden zu Holzschnitzeln verarbeitet. (za)

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