Zurzach
Der Gewinn der Raiffeisenbank ist im letzten Jahr explodiert

Der Jahresgewinn der Raiffeisenbank Aare-Rhein lag 2012 mit 1,05 Millionen Franken 85,2 Prozent über dem Vorjahresniveau. Die Bank hat derzeit fast 6000 Mitglieder.

Peter Jacobi
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Über 1200 Genossenschafter der Raiffeisenbank lassen sich über den Geschäftsverlauf 2012 orientieren.

Über 1200 Genossenschafter der Raiffeisenbank lassen sich über den Geschäftsverlauf 2012 orientieren.

Dass die Stimmen der beiden Hauptredner des Abends leicht verschnupft über das Mikrofon kamen, lag nicht etwa an schlechten Zahlen, die sie zu präsentieren hatten.

Die Raiffeisenbank Aare-Rhein, mit Geschäftsstellen in Leuggern, Bad Zurzach, Leibstadt und Koblenz, kann auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken. Beat Elsener, Präsident des Verwaltungsrats, und Willi Vogt, Vorsitzender der Bankleitung, waren einfach erkältet.

Beat Elsener ging im Jahresbericht des Verwaltungsrats auf die wirtschaftliche Gesamtsituation ein und informierte über die Herausforderungen der Zukunft. Er zeigte das vielseitige Engagement von Raiffeisen in der Schweiz auf.

Hohe Kundengelder

Bankleiter Willi Vogt legte die Jahresrechnung vor. Unvermindert hoch ist der Zufluss von Kundengeldern, was das Vertrauen in die Raiffeisenbank Aare-Rhein mit ihren fast 6000 Mitgliedern zeigt.

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Peter Jacobi

Unter Druck bleibt das Zinsengeschäft. Trotz Wachstum zeigen die Betriebserträge in den letzten Jahren leicht sinkende Tendenz. Dank geringeren Wertberichtigungen und Rückstellungen liegt der Jahresgewinn mit 1,05 Millionen Franken 85,2 Prozent über dem Vorjahresniveau.

Die Rechnungsablage sowie alle weiteren Traktanden wurden ohne Wortmeldung und ohne Gegenstimme gutgeheissen.

Von Rekingen, Bad Zurzach, Rietheim, Koblenz und Full-Reuenthal, aber auch von Mandach, Schwaderloch und von Leibstadt wurden die Genossenschafterinnen und Genossenschafter mit dem Bus vors Sportcenter Leuggern gefahren.

Hier erwartete die Musikgesellschaft Schwaderloch unter der Leitung von Anika Bächle die Eintreffenden mit einem Konzert.

Zum Konsumationsgutschein, der allen Besuchern der Generalversammlung abgegeben wurde, schlug Beat Elsener vor: «Wenn Sie den Gutschein in einem der Restaurants in unserem Geschäftskreis einlösen, dann trinken Sie noch einen feinen regionalen Wein und Sie verstärken die Wirtschaftsförderung in der Region.»

Gute Organisation und gegenseitiges Verständnis war gefragt beim Apéro im Anschluss an die Generalversammlung. Dabei wurde statt der bisherigen Buffets neu ein fertig zubereiteter Kalter Teller angeboten.

Schnell bildeten sich an den Stehtischen Gesprächsrunden, in denen über Aktuelles und Alltägliches diskutiert wurde. Für den Heimweg wurde allen Versammlungsbesucherinnen und -besucher aus zarter Hand eine Rose überreicht.

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