Zurzach
Das Thermalbad Zurzach putzt sich für 10 Millionen heraus

Die Thermalbad Zurzach AG investiert 10 Millionen Franken in die Sanierung des Innenraums und in Energiesparmassnahmen.

Angelo Zambelli
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Thermalbad-CEO Dominik Keller ist stolz auf die neuen Massagezimmer.

Thermalbad-CEO Dominik Keller ist stolz auf die neuen Massagezimmer.

Angelo Zambelli

Der Erfolg des Projekts «Sal Aqua Natura» hat die Thermalbad Zurzach AG beflügelt, den Innenraum zu sanieren und komplett neu zu gestalten. Die erste Phase der Umbauarbeiten konnte am Freitag abgeschlossen werden.

Durch die helle Decke und den neuen Bodenbelag wirken die Räume hell und freundlich und laden zum Wohlfühlen ein. Entstanden sind 30 komfortable Einzelkabinen im hinteren Bereich des Bades. Neu werden Garderoben und Bad durch eine Duschanlage getrennt. Auch die Sanitäranlagen wurden modernisiert und die gesamte Technik sowie die Lüftungsanlage auf den neusten Stand gebracht.

Mit der zweiten Phase der Innenraumsanierung wird im Frühling 2015 begonnen. Abgeschlossen werden die Umbauarbeiten im November nächsten Jahres. Das Herzstück der zweiten Sanierungsphase sind Hot und Cold Pool. Im Hot Pool kann im 39,9 Grad warmen Quellwasser gebadet werden. Im Cold Pool findet der Gast Abkühlung im 18 Grad kalten Wasser.

Neben der Modernisierung des Innenraums wird das Kristalldampfbad vergrössert, die Poolbar erneuert und 30 neue Wechselkabinen werden eingebaut. Im Innenraum entsteht eine Begegnungszone mit Wärmeliegen. Die Bade- und Wellnesslandschaft ist während der gesamten Bauzeit benützbar. Für die Sanierung des Innenraums investiert die Thermalbad Zurzach AG weitere 10 Millionen Franken, nachdem der gleiche Betrag im letzten Jahr für den Ausbau der Aussenanlagen mit Naturschwimmbecken, Saunaturm und Solebad aufgewendet worden war.

Das Thermalbad Zurzach modernisiert nicht nur seine Anlagen, es engagiert sich auch in den Bereichen Energiesparmassnahmen und Klimaschutz. «In den nächsten 10 Jahren sollen weitere 10 Prozent des Energiebedarfs eingespart werden», sagt CEO Dominik Keller.

Vieles in diesem Bereich ist bereits umgesetzt, einiges wird in den nächsten Jahren folgen: Ein wichtiger Beitrag zur Schonung der Energieressourcen sind gedämmte Heizleitungen. Dadurch konnte der Ölverbrauch von rund 1,1 Millionen Liter Heizöl im Jahr auf rund 600 000 Liter gesenkt werden.

Eine weitere Umweltschutzmassnahme ist die vor sechs Jahren installierte Wärmepumpe. Sie gewinnt Energie aus dem genutzten Thermalwasser und gibt sie an die Bodenheizung ab. Ausserdem konnte der Wasserverbrauch dank der im Herbst 2014 ausgewechselten Duschköpfe um rund 50 Prozent reduziert werden.

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