Döttingen
Das Aufgabengebiet der Ziegen wird grösser

Pro Natura Aargau hat den Hang im Naturschutzgebiet Surbe-Neuwingerte neu eingezäunt. Damit wachsen die Aufgaben der Ziegen.

Angelo Zambelli
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Den Ziegen ist die Aufgabe zugedacht, Gestrüpp wegzufressen

Den Ziegen ist die Aufgabe zugedacht, Gestrüpp wegzufressen

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Im Frühling 2011 hat Pro Natura Aargau in der Nähe der Kiesgrube 17 Ziegen platziert. Ihnen war die Aufgabe zugedacht, das Unterholz auszulichten, indem sie Neophyten. Brombeerstauden und anderes Dornengestrüpp wegfressen.

Nun ist die Aufgabe der Ziegen auf rund 60 Aren ausgedehnt worden. «Wir werden die Tiere jedes Jahr während zweier bis dreier Monate am Waldhang weiden lassen», sagt Thomas Wettstein von Pro Natura Aargau. Mit dem Fresseinsatz der Ziegen entfallen die traditionellen Pflegemassnahmen.

Das Gebiet wird aufgewertet

Der Einsatz der Pro-Natura-Ziegen ist Teil des Döttinger Landschafts-Entwicklungskonzepts respektive Teil der Aufwertung des Gebiets Surbe-Neuwingerte. Mit Massnahmen wie extensiv genutzten Wiesenflächen, unterschiedlichen Gehölzen und offenen Ruderal- und Wasserflächen soll der Arten- und Strukturreichtum vergrössert werden.