Rekonstruktion
Das Altar-Projekt ist am Ziel

Der Stiftungsrat Kirche St. Peter und Paul Leuggern hat unter die Rekonstruktion des Hochaltars einen in jeder Beziehung positiven Strich ziehen können.

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Pfarrer Stefan Essig hat am 6. Dezember 2009 im Rahmen eines Festgottesdienstes den Hochaltar gesegnet. Die Stiftung hat damals den Altar der Kirchgemeinde übergeben und damit der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Laufend treffen positive Reaktionen ein. Das Projekt «Altar-Rekonstruktion» wurde in enger Zusammenarbeit mit der kantonalen Denkmalpflege über einen Zeitraum von rund zwei Jahren abgewickelt. Jetzt steht fest, dass das Vorhaben im Rahmen des Budgets abschliesst.

«An den Gesamtaufwand von 355000 Franken leistete die kantonale und eidgenössische Denkmalpflege Beiträge in der Höhe von 180000 Franken. Der Stiftung sind abgesehen von vielen Spenden aus der Bevölkerung aus dem Regional-Fonds der Gemeinde Döttingen 20000 Franken zugeflossen», erwähnt Stiftungsratspräsident Heinz Vögele, Kleindöttingen.

Ein Kunstführer entsteht

Die Bedeutung des Gotteshauses und die Vielzahl weiterer sakraler Bauten in der Kirchgemeinde haben den Stiftungsrat veranlasst, in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Schweizerische Kunstgeschichte die Schaffung eines Kunstführers in die Wege zu leiten. Die Kirchenpflege stellt sich hinter diese Idee. Die Projektleitung liegt in den Händen von Stiftungsrat-Mitglied Urs N. Kaufmann, Full. Innert zweier Jahre sollte diese spezielle Schrift vorliegen.

Ein Angebot der grenzüberschreitenden Zurzibieter Kulturnacht ist in Leuggern beheimatet mit einer Ausstellung einheimischer Kunstschaffender und einer kleinen Festwirtschaft in der «Lupe». Eingebettet sind geführte Rundgänge durch die Kirche jeweils zur vollen Stunde. (EO)