Kleindöttinngen
Böttstein wächst auf einen Schlag um 300 Einwohner

Im Gebiet Schwächeler in Kleindöttingen werden 97 neue Wohnungen gebaut. Das gesamthaft 2,7 Hektaren grosse Areal am südwestlichen Dorfrand befindet sich in der Zone W2 und ist mit einer Sondernutzungsplanungspflicht belegt.

Angelo Zambelli
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Im Vordergrund die verschobene Bushaltestelle; dahinter das Baugebiet Schwächeler.

Im Vordergrund die verschobene Bushaltestelle; dahinter das Baugebiet Schwächeler.

Diese Pflicht ist mit dem Gestaltungsplan Schwächeler aus dem Jahr 2006 erfüllt.

Überbaut wird eine Parzelle mit einer Grösse von 1,66 Hektaren. In zehn Mehrfamilienhäusern entstehen 9 Fünfeinhalbzimmer-Wohnungen, 46 Viereinhalbzimmer-Wohnungen, 27, Dreieinhalbzimmer-Wohnungen sowie 15 Zweieinhalbzimmer-Wohnungen. Bauherr ist ein Konsortium Schwächeler innerhalb der KPM Architektur AG in Wettingen.

Kosten von 36,5 Millionen Franken

Die Bausumme liegt laut Baugesuch, das bis 5. September zur öffentlichen Einsichtnahme auf der Gemeindekanzlei Böttstein aufliegt, bei 36,5 Millionen Franken. Die Verkehrserschliessung der neuen Überbauung erfolgt von der Böttsteinerstrasse über den als Stichstrasse ausgebauten Enzianweg. Mit dem Bau des Enzianwegs ist auch die Bushaltestelle in Fahrtrichtung Brugg um rund 60 Meter nach Westen verlegt worden. Parkiert wird in einer gemeinsamen Tiefgarage. Das Baugesuch sieht eine Spielfläche von 1731 Quadratmeter vor, die Umfassungsmauern der Mehrfamilienhäuser bestehen aus Backsteinen, die Flachdächer werden extensiv begrünt. Beheizt wird die Überbauung mit Luft-Wasser-Wärmepumpen.

Rund 300 neue Einwohner

Mit der Realisierung der Überbauung Schwächeler wächst die aus den vier Ortsteilen Böttstein, Eien, Kleindöttingen und Burlen bestehende Gemeinde Böttstein um schätzungsweise 300 Personen und zählt nach der Fertigstellung und Bezug über 4000 Einwohner. Aktuell leben 3715 Personen in der Gemeinde.

Für Vizeammann Bruno Rigo respektive für den gesamten Gemeinderat stellt die abrupte Steigerung der Einwohnerzahl kein Problem dar: «Die Infrastruktur lässt dies ohne weiteres zu. Abwasseranlage und Schule weisen genügend Kapazitäten auf, um 300 Neuzuzüger zu verkraften.»