Böttstein
Böttstein sagt ohne Murren Ja zur Lohnerhöhung für Ammann Gosteli

An der Gmeind im November hatte der Gemeinderat mit seinem Antrag auf einen höheren Lohn noch Schiffbruch erlitten. Am Mittwoch sagte das Stimmvolk nun Ja - und damit auch zu 69000 Franken (ohne Spesen) für Ammann Patrick Gosteli.

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Der Lohn des Böttstemer Ammanns soll nun von 51 000 Franken pro Jahr auf 69 000 Franken erhöht werden.

Der Lohn des Böttstemer Ammanns soll nun von 51 000 Franken pro Jahr auf 69 000 Franken erhöht werden.

AZ

An der Versammlung vor rund einem halben Jahr setzte es noch intensive Diskussionen ab, die in einem Rückweisungsantrag und im Auftrag an den Gemeinderat gipfelten, in Zusammenarbeit mit der Finanzkommission einen neuen Vorschlag zu erarbeiten.

Hauptkritikpunkt der ersten Version war der Lohn von Gemeindeammann Patrick Gosteli, für den ein Pensum von 70 Prozent und ein Sold von 105 000 Franken inklusive Spesen vorgeschlagen worden war.

Im zweiten Anlauf haben die Stimmberechtigten dem Besoldungsreglement für laufende Amtsperiode doch noch zugestimmt. Die zweite Vorlage löste keine grossen Diskussionen mehr aus.

Ein Stimmberechtigter zeigte sich erstaunt, dass es plötzlich möglich ist, das Pensum des Gemeindeammanns von 70 auf 50 Prozent zu reduzieren. Vizeammann Bruno Rigo entgegnete, der Rat habe erkannt, dass der Schritt von 40 auf 70 Prozent zu gross war. Rigo: «Auch ein Gemeinderat darf gescheiter werden.»

In der Abstimmung wurde die neue Besoldung für die laufende Amtsperiode von den anwesenden 153 Stimmberechtigten mit 109 Ja und 22 Nein angenommen. Die neuen Ansätze gelten ab Gemeindeversammlungsbeschluss.

Die Gemeinderäte erhalten neu 23 000 Franken (bisher 17 000 Franken), der Vizeammann neu 27 000 Franken (bisher 20 000 Franken) und der Ammann 69 000 Franken (bisher 51 000 Franken). (ZA)