Böttstein
Böttstein lehnt die Lohnerhöhung für Ammann Gosteli hochkant ab

333 Stimmberechtigte von Böttstein haben an der Gemeindeversammlung den Antrag auf mehr Lohn für den Gemeinderat mit überwältigendem Mehr zurückgewiesen. Voraus ging eine lange und intensive, aber stets anständig geführte Diskussion.

Angelo Zambelli
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Ammann Patrick Gosteli und die anderen Gemeinderäte von Böttstein erhalten nicht mehr Lohn.

Ammann Patrick Gosteli und die anderen Gemeinderäte von Böttstein erhalten nicht mehr Lohn.

Alex Spichale/Angelo Zambelli

Böttstein hat am Mittwochabend an der Gemeindeversammlung den Antrag auf mehr Lohn für den Gemeinderat mit Ammann Patrick Gosteli deutlich abgelehnt: Mit überwältigendem Mehr haben die 333 anwesenden Stimmberechtigten den Antrag zurückgewiesen.

Die Annahme des von Theo Voegtli gestellten Rückweisungsantrags hat zur Folge, dass sich Gemeinderat und Finanzkommission in den nächsten Wochen und Monaten an einen Tisch setzen und eine neue Vorlage zuhanden der Sommergemeinde 2014 ausarbeiten müssen.

Soll der Ammann mehr Lohn erhalten? Die Gemeindeversammlung Böttstein war mit 333 Stimmberechtigten sehr gut besucht.

Soll der Ammann mehr Lohn erhalten? Die Gemeindeversammlung Böttstein war mit 333 Stimmberechtigten sehr gut besucht.

AZ

Am meisten zu reden gab erwartungsgemäss die Erhöhung des Pensums von Gemeindeammann Patrick Gosteli von 30 auf 70 Prozent sowie die damit verbundene höhere Entlöhnung.

Ebenfalls zurückgewiesen wurde die Änderung der Gemeindeordnung. Der Versammlung erschien die Kompetenzsumme von 800 000 Franken als zu hoch.

Ohne Änderung angenommen wurde hingegen die Nutzungsplanung Siedlung und Kulturland.

Ein Antrag, die Parzellen an der Aare mit Fussballplatz und Garderoben des FC Döttingen seien aus der Spezialzone Aarelandschaft herauszunehmen, wurde abgelehnt.

Zuvor hatte der Gemeinderat versichert, dass die Schaffung der Spezialzone für die Fussballer des FC Döttingen keine negativen Auswirkungen habe.