Bad Zurzach
Besucher standen Schlange für eine Beratung

Zum 10-Jahr-Jubiläum hat die RehaClinic in Bad Zurzach mit vielfältigen Aktivitäten eingeladen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen. Und die Besucher kamen in Scharen.

Sibylle Egloff
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Es ist etwas los in der RehaClinic Bad Zurzach
10 Bilder
Wie gut es um seine Balance steht konnte man durch den Balancetest herausfinden
Wie steht es um die eigene Balance erfährt man durch den Balancetest
Stillsitzen für eine gute Karikatur
Schöpferisch schaffen im Malatelier
Gute Beratung für jedermann
Kraft- und Geschicklichkeitstests unter Anleitung
Aqua-Cycling als gutes Herz- und Kreislauftraining
Bad Zurzach: Tag der offenen Tür in der RehaClinic
Duftsäckli herstellen im Therapiegarten

Es ist etwas los in der RehaClinic Bad Zurzach

Sibylle Egloff

Reges Treiben hat am Samstag in den Räumlichkeiten der RehaClinic in Bad Zurzach geherrscht. Die Besucher verweilten in den Gängen, spazierten in der Gartenanlage, standen Schlange für eine Beratung, tauchten ab in den Medizinalbädern und bestaunten die Ausstattung. Grund dafür war der Tag der offenen Tür anlässlich des 10-Jahr-Jubiläums.

1973 wurde das Rheumazentrum gegründet und legte damit den Grundstein für die im Jahr 2003 ins Leben gerufene RehaClinic. Zehn Jahre später zählt das Unternehmen neben sechs eigenen Klinikstandorten zehn ambulante Rehabilitations- und Therapiezentren sowie zwei Kliniken für Schlafmedizin, verteilt in der ganzen Deutschschweiz.

Auch eine Forschungsabteilung

Zur Feier der Erfolgsgeschichte lud die RehaClinic mit vielfältigen Aktivitäten ein, einen Blick hinter die Kulissen des Klinikbetriebes zu werfen. «Wir möchten den Leuten die Gelegenheit geben, sich über unser Angebot zu informieren. Viele können sich nämlich nicht vorstellen, was hinter den Türen passiert. So erfährt man zum Beispiel, dass die RehaClinic eine eigene Forschungsabteilung hat», erklärte Blandina Werren, Leitung Marketing/Kommunikation.

Mithilfe eines Situationsplans konnten die Besucherinnen und Besucher einen Rundgang machen und sich dabei an jeder Ecke kleinen Tests und Untersuchungen unterziehen oder vom Klinik-Personal gesundheitlich beraten lassen.

Beim Balancetest war das Ziel, möglichst ruhig auf einem flachen, aber wackligen Messgerät am Boden zu stehen und das Gleichgewicht zu halten. Nach 20 Sekunden erhielt die Testperson das Resultat. Bewertet wurde von einer Skala von Fünf bis Eins. Des weiteren konnten sich die Besucher in einen Rollstuhl, der dem Stand der Siebzigerjahre entsprach, setzen. Danach drehten sie mit einem modernen Rollstuhl von 2013 ein paar Runden. Der Unterschied, vor allem betreffend des Kraftaufwandes und der Manövrierfähigkeit, erwies sich als markant. Selber zu erfahren, wie schwierig und anstrengend es ist, nur ein paar Minuten im Rollstuhl zu verbringen, war für viele Besucher eindrücklich.

Im Sensibilisations-Parcours konnten Interessierte erleben, wie es sich anfühlt, wenn nach einem Schlaganfall das Gefühl in den Händen reduziert ist und sich alles dumpf anfühlt. Mithilfe eines Waschhandschuhs, mit dem man Gegenstände in einer Box ertasten musste, spürten die Gäste, wie mühsam es ist, wenn die Sensibilität fehlt.

Experten halten Referate

Für Sportliche bot die RehaClinic zur Abkühlung Aqua-Cycling oder Schnupper-Tauchen an. Die Besucher konnten aber auch im Mal-Atelier ein eigenes Bild malen, im Therapiegarten aussäen oder ein Duftsäckli zusammenstellen. Daneben vermittelten Referate zu Gesundheitsthemen wie zum Beispiel Schlaganfall, Osteoporose oder Krampfadern weiteres Experten-Wissen.

Für die ganz kleinen Besucher sorgten eine Karikaturistin und eine Ballonkünstlerin für Unterhaltung, und auch das leibliche Wohl war dank Pasta-, Pizza-, Grill- und Glacéständen sichergestellt.