Baldingen
Wasserturm als Aussichtsplattform: Eine Wendeltreppe soll auf den Turm führen

Neuer Ort der Begegnung: Vom Baldinger Turm ist fast das ganze Gebiet der künftigen Gemeinde Zurzach überschaubar. Jetzt liegt das Baugesuch für die Aussichtsplattform auf.

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Auf dem Wasserturm in Baldingen ist eine Aussichtsplattform geplant – als neuer Begegnungsort der Fusionsgemeinde Zurzach (aufgenommen am 03.12.2020)

Auf dem Wasserturm in Baldingen ist eine Aussichtsplattform geplant – als neuer Begegnungsort der Fusionsgemeinde Zurzach (aufgenommen am 03.12.2020)

Britta Gut

Der Wasserturm in Baldingen soll zu einem Aussichtsturm werden. «Als Leuchtturm-Projekt steht der Turm sinnbildlich für die gemeinsame Zukunft der acht Gemeinden», sagte der Baldinger Gemeindeammann René Meier im Dezember zur AZ.

Zur Erinnerung: Bad Zurzach, Baldingen, Böbikon, Kaiserstuhl, Rümikon, Rietheim, Rekingen und Wislikofen fusionieren per Anfang 2022 zur Gemeinde Zurzach.

Nun liegt das Baugesuch auf. Die wohl markanteste Idee des 230000 Franken-Projektes ist die an der Aussenseite geplante Wendeltreppe: Sie soll die Besucherinnen und Besucher auf die künftige Plattform auf 28 Meter Höhe führen.

Der Wasserturm liegt auf dem höchsten Punkt der neuen Gemeinde Zurzach und soll zum Begegnungsort der bald flächenmässig grössten Gemeinde werden. Mitten im Wald auf knapp 600 Metern über Meer kann man auf der geplanten Plattform oberhalb des Turms bis auf wenige Ausnahmen das gesamte Gebiet der Fusionsgemeinde überblicken.

Des Weiteren soll die Grillstelle mit Tischen und Bänken aufgewertet werden. Beim alten Reservoir neben an sind Toiletten geplant. Auch Parkplätze sind eingeplant, wer nicht die fünf bis zehn Minuten von der Bushaltestelle gehen möchte. Läuft alles planmässig, kann die Aussichtsplattform auf dem weiterhin als Reservoir dienenden Wasserturm noch in diesem Jahr umgesetzt werden.

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