Lengnau
Aus für die «Extrawurst» – auch Bumann half nichts mehr

Das Lengnauer Restaurantsterben geht munter weiter: Das Café Extrawurst im Dorfzentrum – einst «Schmitte Beizli» – wurde noch im Frühling durch die Fernsehsendung «Bumann der Restauranttester» bekannt. Nun hat es dennoch dicht gemacht.

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Wie immer: Der Restaurant-Tester kommt überraschend in Lengnau vorbei.
18 Bilder
Er bestellt im «Schmitte Beizli» querbeet durch die Speisekarte.
In der Schmitte-Küche geht die Arbeit los.
Restaurant-Tester Daniel Bumann probiert das Angebot der Lengnauer Beiz.
Das Fleisch ist «zäh wie Leder»: Bumann ist nicht zufrieden.
Standpauke in der Küche: Ein neues Konzept muss her.
Wie weiter? Daniel Bumann gibt der Lengnauer Wirtin Cinzia Di Vetta Ratschläge.
Die drei Freundinnen in ihrem Restaurant.
Bumann macht Verbesserungsvorschläge.
Auf dem Weg zum Geschirr-Fachmarkt.
Hier gibt es neues Geschirr für das neue Konzept.
Bumann - Episode Schmitte Lengnau
Hat auch einen Auftritt: Die az mit der Reportage von den Dreharbeiten im November 2014.
Profi-Support: Wurstkönig Roger Vogel in der Schmitte-Küche.
Bei Radio Argovia machen die drei Frauen Werbung für die Neueröffnung ihres Restaurants.
Den Frauen und dem Restauranttester ist das Lachen noch nicht vergangen.
Extrawurst: Das neue Konzept kommt auf den Tisch.
Happpy End? Die Freundinnen vor ihrem «neuen» Restaurant.

Wie immer: Der Restaurant-Tester kommt überraschend in Lengnau vorbei.

3+

Das Café und Bistro Extrawurst ist nach gut einem halben Jahr schon wieder Geschichte. Noch im Frühling erlangte die «Extrawurst» Bekanntheit: Das Lokal spielte die Hauptrolle in einer Folge der «3plus»-Sendung «Bumann der Restauranttester».

Der Spitzenkoch versuchte darin, dem vor dem Ruin stehenden Betrieb mit einem frischen Konzept neues Leben einzuhauchen. Unter anderem wurde der Name von «Schmitte» auf «Extrawurst» geändert, das Bistro spezialisierte sich auf Currywurst.

Doch der Erfolg blieb offenbar aus, wie sich nun zeigt: Zwar sind die Fenster noch immer mit dem Logo beschriftet, doch die Vorhänge sind zu, das Lokal ist dunkel. Das Telefon nimmt niemand ab, auch Geschäftsführerin Cinzia Starnino ist nicht erreichbar.

Hört man sich bei den benachbarten Geschäften um, heisst es überall: «Zugemacht. Vor etwa einem Monat.» Und tatsächlich: Per Ende Juni wurde die Firma aus dem Handelsregister gelöscht. (sbu)

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