Baldingen
275-Seelen-Gemeinde kauft einzige Dorfbeiz – Ammann tritt zurück

Die Baldinger haben beschlossen, das Restaurant Rose zu kaufen und damit etwas für den Erhalt der letzten richtigen Dorfbeiz in der Landgemeinde zu tun. Zudem haben sie das Budget 2015 genehmigt.

Nadja Rohner
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Die «Rose» in Baldingen.

Die «Rose» in Baldingen.

Beat Kirchhofer

300 000 Franken lassen die Baldinger Stimmbürger springen, um das Restaurant Rose von der Wirtin Martha Brusa zu kaufen. Bei 41 anwesenden Stimmbürgern (total: 209) fiel der Entscheid mit 34 Ja- zu 5 Nein-Stimmen deutlich aus.

Jetzt wird eine Arbeitsgruppe «Planung Zukunft Restaurant Rose» gegründet. Dafür haben die Stimmbürger 20 000 bewilligt; der Gesamtkredit belief sich also auf 320 000 Franken.

Hintergrund für den Kauf ist, dass die Wirtin so langsam ans Aufhören denkt.

Die Baldinger bewilligten auch das Budget 2015 mit einem unveränderten Steuerfuss von 105 Prozent und einem veranschlagten Ertragsüberschuss von 20 150 Franken.

Gemeindeammann Thomas Knecht hat die Stimmbürger informiert, dass er infolge beruflicher Belastung und aus persönlichen Gründen demissioniert.

Thomas Knecht ist seit 17 Jahren (1.1.1998) im Gemeinderat und davon 16 Jahre (1.1.1999) Gemeindeammann.