2. Liga inter
Sie bleiben erstmals ohne Gegentor: Die Klingnauer Fussballer gewinnen in Einsiedeln denkbar knapp

Dank eines frühen Freistoss-Tores holen sich die Zurzibieter ihren nächsten Vollerfolg. Das verschafft ihnen im Abstiegskampf etwas Luft. Und trotzdem gibt es bis zum nächsten Spiel einiges zu verbessern.

Alessandro Crippa
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Die Klingnauer (rote Trikots, hier im Spiel gegen Dietikon) gewinnen in Einsiedeln knapp.

Die Klingnauer (rote Trikots, hier im Spiel gegen Dietikon) gewinnen in Einsiedeln knapp.

Michel Sutter

Die Freude bei Samir Bajramovic ist gross. Seine Mannschaft hat ihr drittes Spiel in der laufenden Saison gewonnen und liegt damit im Soll. Und trotzdem sagt der Klingnau-Trainer nach dem 1:0-Erfolg in Einsiedeln: «Wir haben nicht gut gespielt. Vor einer Woche haben wir gegen Zofingen eine deutlich bessere Leistung abgeliefert, dort aber trotzdem keine Punkte geholt.»

So ist es manchmal im Sport eben. Der goldene Treffer gelingt Heroid Gjoshi bereits in der allerersten Spielminute, als er einen Freistoss direkt verwandelt. Dabei profitiert er davon, dass Einsiedelns Goalie Robin Nützel seine Ecke verlässt und dann den Ball nicht mehr erreicht. Den Klingnauern ist dies herzlich egal, sie bejubeln den Treffer frenetisch.

Der nächste Gegner liegt «in Reichweite»

Frenetisch wird es in der Folge allerdings nicht mehr oft. Das Spiel ist mehr Krampf und Kampf als Ästhetik. Beiden Mannschaften will offensiv nicht mehr allzu viel gelingen. Samir Bajramovic kritisiert, dass seine Mannschaft die Pässe in die Schnittstellen zu wenig gut gespielt habe und dass dies in der kommenden Partie unbedingt besser gemacht werden müsse. Allerdings freute er sich darüber, dass seine Schützlinge erstmals ohne Gegentor geblieben sind, was sein primäres Ziel in jeder Partie ist.

Feiert den dritten Sieg der laufenden Saison: Trainer Samir Bajramovic.

Feiert den dritten Sieg der laufenden Saison: Trainer Samir Bajramovic.

Alessandro Crippa

Dank des Sieges hat Klingnau, dessen Saisonziel der Ligaerhalt ist, nun sechs Punkte Vorsprung auf den Trennstrich. Der nächste Gegner ist am Samstag Grenchen. Bajramovic sagt: «Das ist ein Gegner, der in unserer Reichweite liegt. Da rechne ich mir durchaus einen Punktgewinn aus.» In der vergangenen Saison haben sich die beiden Teams mit einem 0:0 getrennt. Mit einem weiteren Sieg würden die zehntplatzierten Klingnauer an den neuntplatzierten Grencher vorbeiziehen.

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