Bad Zurzach
1,9 Millionen Gewinn: Die Reha-Clinic steigert Zahlen erneut

Seit Jahren kann die Reha-Clinic mit Sitz in Bad Zurzach gute Jahresergebnisse vorlegen. Das ist auch für das Geschäftsjahr 2011 der Fall. Der Geschäftsbericht weist einen Unternehmensgewinn von 1,947 Millionen Franken aus.

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Die Reha-Clinic Bad Zurzach ist weiterhin gut auf Kurs.

Die Reha-Clinic Bad Zurzach ist weiterhin gut auf Kurs.

zvg

Nicht nur die Patientenzahl konnte gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden, sondern auch der Erlös. Die Kooperationen mit Akutspitälern erweisen sich als geeignete Strategie für eine optimale Rehabilitation. Auch die angestrebte Aufnahme auf die Spitallisten der für die Reha-Clinic wichtigen Kantone verlief erfolgreich.

Positives Jahresergebnis

Das Jahresergebnis der Reha-Clinic fällt solide aus. Die Zahl der Patientinnen und Patienten, die behandelt wurden, ist gegenüber dem Vorjahr erneut gestiegen (stationär: 4,5 Prozent, ambulant 11,5 Prozent). «Der Trend zu kürzeren Aufenthaltsdauern, gekoppelt mit einem höheren Behandlungs- und Betreuungsaufwand, war auch im Jahr 2011 spürbar», sagt CEO Judith Meier. Dies spiegelte sich in den stark gestiegenen Kosten für den medizinischen Bedarf sowie für externe Untersuchungen und Behandlungen wider.

Die gesamten Erlöse konnten gegenüber dem Vorjahr um 5,1 Prozent gesteigert werden. Gleichzeitig nahm der Betriebsaufwand um 3,9Prozent zu. «Mit einem Unternehmensergebnis von 1,947 Millionen Franken kann das Jahr aus finanzieller Sicht zufriedenstellend abgeschlossen werden», sagt Judith Meier.

Neue Partnerschaften

Einen strategischen Schritt ist mit der Gründung der «Reha-Clinic Zürich AG» vollzogen worden. Der neue Standort Zollikerberg ist die erste stationäre Betriebseinheit dieses Tochterunternehmens. Reha-Clinic Zollikerberg liegt nicht nur in der Agglomeration Zürich. Sie ist auch baulich und operativ mit dem Spital Zollikerberg vernetzt. Patienten aus Zürich oder aus dem Umland haben die Gewissheit, bei einem Eingriff während der Rehabilitationsphase die Ärzte des Akutspitals in der Nähe zu haben.

Das Netzwerk konnte in Zürich auch mit dem Stadtspital Triemli intensiviert werden. Mediziner beider Kliniken können in gemeinsamer Visite den geeigneten Zeitpunkt des Übertritts vom Akutspital in eine Rehabilitationsinstitution mit den Patienten besprechen. CEO Judith Meier: «Nutzniesser dieser Zusammenarbeit sind in erster Linie die Patienten, aber auch die Kostenträger, seien es die Krankenversicherer oder der Kanton als Mitfinanzierer. Verzögerungen im Behandlungsablauf werden vermieden und die Aufenthaltsdauer sowohl im Spital wie auch in einer Rehabilitationsinstitution kann optimal angepasst werden.»

Aufnahme auf Spitallistenplätze

Die Kooperationen mit dem Spital Zollikerberg und mit dem Stadtspital Triemli sind auch vor dem Hintergrund der von den Kantonen eingeführten Spitallisten zu verstehen. Reha-Clinic hat sich bewusst in allen Kantonen mit eigenen Kliniken und Ambulatorien oder mit einer hohen Patientenzahl für die Aufnahme auf die Spitallisten beworben.

Der Erfolg gibt dem Unternehmen recht: Die Kliniken sind nun in den Listen der Kantone Aargau, Zürich, Glarus, Schwyz und Luzern aufgeführt. (AZ)

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