Mit dem Postversand wollte sich der Mann die Abgaben für den deutschen Fiskus sparen. Gegenüber den Beamten behauptete er, die Flaschen hätten einen Wert von lediglich 200 Euro, was zollfrei gewesen wäre.

Die Zöllner hatten jedoch Zweifel an dieser Darstellung, weil es sich nicht um handelsübliche Marken handelte. Zudem waren die Whiskyflaschen 43 und 57 Jahre alt.

Die Recherche der Beamten ergab, dass die Paketsendung einen Wert von knapp 2900 Euro hatte. Überdies räumte der Schweizer während der Befragung ein, er habe die Flaschen auf einer Whisky-Auktion versteigern lassen wollen.

Gegen den Mann wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts der versuchten Steuerhinterziehung eingeleitet. Ausserdem musste er eine Barzahlung als Sicherheit für die zu erwartenden Einfuhrabgaben sowie eine Geldstrafe von 1100 Euro berappen. (AZ)