Fussball, 2. Liga inter

Zehn Abwesende wiegen zu schwer – Klingnau unterliegt bei den Blue Stars mit 0:2

Niederlage für Nikica Juric und seine Teamkollegen.

Niederlage für Nikica Juric und seine Teamkollegen.

Der FC Klingnau kann sein Punktestand nicht erhöhen und bleibt auf seinen 13 Zählern sitzen. Bei den Zürcher Blue Stars verliert er mit 0:2. Der Trainer gewinnt dem Spiel trotzdem auch Positives ab.

Nein, zu beneiden ist er dieser Tage nicht, Samir Bajramovic. Der Klingnauer Trainer muss gleich zehn Abwesende für das Spiel in Zürich bei den Blue Stars verkraften. Einen davon, den schnellen Flügel Paulo Arias, erwischt es am Donnerstag im Abschlusstraining, als er sich zehn Minuten vor Schluss den Fuss übertritt. Und als wäre das nicht schon schlimm genug, zwickt es den Erfahrensten der Übriggebliebenen, Polat Günes, beim Einwärmen im Rücken. Weil er nicht mehr richtig abdrücken kann, verzeichnet der Offensivspieler in der Folge keinen einzigen Torschuss.

Zurückgekämpft, aber ohne Abschlussglück

Auch Captain Brahim Maloki fehlt und mit ihm viel Erfahrung. Das lässt sich vor allem beim 0:2 feststellen, als zwei Klingnauer gleichzeitig zum Ball rennen, sich aber mehr im Weg stehen und der gegnerische Stürmer Arnaud Puemi dadurch an den Ball kommt, alleine aufs Tor losziehen kann und ohne Mühe den Vorsprung seiner Mannschaft erhöht. Das ist nach 20 Minuten, die Partie droht den Klingnauern früh zu entgleiten. Das 0:1 fällt bereits nach acht Minuten durch einen Elfemeter. Die Klingnaur hatten sich im Strafraum zu ungestüm angestellt.

Doch die Bajramovic-Truppe kämpft sich zurück. Zwar findet sie erst gegen das Ende hin richtig ins Spiel und kommt erst in den letzten 25 Minuten zu Torchancen. Aber der jungen Mannschaft fehlt es im Endeffekt an Durchschlagskraft. Immerhin kassiert sie keine weiteren Gegentore.

Kommen die Spieler nach und nach von den Verletzungen zurück?

Samir Bajramovic nimmt die Niederlage gelassen. Er sagt:

Glücklicherweise muss der FC Klingnau am kommenden Wochenende nicht antreten, er hat spielfrei. Danach folgt das Spiel gegen Muri, zuhause auf dem Sportplatz Grie. Dort erwartet der Trainer unter anderem seinen Captain Maloki, Innenverteidiger Blert Aliaj sowie auch Flügel Arias zurück in der Mannschaft.

Haben alle gefehlt gegen die Blue Stars: Marko Mijatovic, Esdras Soki und Blert Aliaj (v.l.).

Haben alle gefehlt gegen die Blue Stars: Marko Mijatovic, Esdras Soki und Blert Aliaj (v.l.).

Und weil Samir Bajramovic ein positiv denkender Trainer ist, sagt er nach dem Spiel: «Es war auch nicht alles schlecht. Ich konnte wieder einmal jungen Spielern wie Ismail Osmani oder Yigit Özata Einsatz gewähren.» Deren Einsatz habe ihn sehr gefreut. Sie seien die Zukunft und können sich mit eben solchen Kurzauftritten für weitere Aufgaben empfehlen.

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