Region

Wohnen und Forschen: So sollen Wissenschafter ins Zurzibiet gelockt werden

Zwei neue Broschüren bewerben das Zurzibiet als Wohn- und Wirtschaftsstandort.Bigler

Zwei neue Broschüren bewerben das Zurzibiet als Wohn- und Wirtschaftsstandort.Bigler

An einem Innovationsanlass im Paul-Scherrer-Institut in Villigen wurden zwei neue Broschüren zu den Themen Wirtschaft und Wohnen präsentiert. Ziel: Forschende sollen im Zurzibiet sesshaft werden.

Wirtschaft fördern – Innovation vernetzen: Unter diesem Motto fand diese Woche am Paul-Scherrer-Institut (PSI) der Innovations-Anlass «Zukunft Wirtschaft Zurzibiet» statt. Die Vorteile der regionalen Forschungseinrichtungen liegen auf der Hand und sollen im ganzen Zurzibiet genutzt werden. Präsentiert wurden zwei neue Broschüren.

Sie sollen die Vorteile für Wohnen und Arbeiten im Zurzibiet aufzeigen. Erarbeitet wurden sie auf Initiative des Gemeindeverbands Zurzibiet Regio von der Arbeitsgruppe Kommunikation AG und den involvierten Stellen am PSI und bei Park Innovaare.

Am öffentlichen Anlass wurden die Broschüren einem breiteren Publikum vorgestellt. Die Broschüre «Wohnen» richtet sich an die rund 2500 Mitarbeitenden am PSI sowie weitere Interessierte und verdeutlicht die Vorteile der Wohnregion Zurzibiet.

Sie beinhaltet neben attraktiven Bilderwelten Zitate von Forschern des PSI, die bereits im Zurzibiet Wohnsitz genommen haben und Aussagen zu ihrer neuen Heimat machen. Die Broschüre «Wirtschaft» wurde von Peter Andres (Geschäftsleiter Wirtschaftsforum Zurzibiet) und René Utiger (Werbeagentur Megura) vorgestellt.

Diese richtet sich an Unternehmungen im Zurzibiet und weitere interessierte Kreise und verdeutlicht Möglichkeiten der Zusammenarbeit mit den regionalen Forschungseinrichtungen. Die Institute werden präsentiert und deren Nutzen für die regionale Wirtschaft aufgezeigt.

Die Broschüren stehen auf der Homepage zurzibietregio.ch im Bereich «Dokumente» zum Download zur Verfügung. Hier ist auch der Verweis zu finden, dass die Homepage vorteil-zurzibiet.ch aktualisiert wurde.

Es bestehen Links zu Blitz-Umfragen für Feedbacks. In den nächsten Tagen werden die Broschüren auch an die Gemeinden verteilt zur Weitergabe an Neuzuzüger und Interessierte. Ziel ist es, Wissenslücken zu schliessen zwischen der Forschung und der Wirtschaft.

Der Park Innovaare ist Teil der Stiftung «Switzerland Innovation» und damit einer von fünf neuen grossen Nationalen Schwerpunktinstitutionen zur Förderung von Innovation. Die anderen Standorte sind Dübendorf, Basel, Biel und Lausanne. Präsident der Stiftung ist der Zürcher Ständerat Ruedi Noser.

Mit der Ansiedlung einer der fünf Schwerpunkte in der Region wurde die Voraussetzung geschaffen, dass das Zurzibiet in Zukunft als bedeutender Technologiestandort wahrgenommen werden kann. An der Park Innovaare AG sind bereits mehrere Firmen aus der Region Zurzibiet als Aktionäre beteiligt. Für die weitere Forschung soll nun auch ein grosser Neubau entstehen mit einem Bauvolumen in dreistelliger Millionenhöhe.

Offen für Projekte

Nach der Präsentation folgte eine Podiumsdiskussion. Hierbei verdeutlichte Daniel Kündig, CEO der Park Innovaare AG, die Möglichkeiten und Angebote der Forschungseinrichtungen ganz konkret anhand von Beispielen. Markus Birchmeier betonte als Präsident des Wirtschaftsforums Zurzibiet die Bereitschaft der regionalen Wirtschaft, Offenheit zu zeigen und Projekte zu generieren.

Felix Binder führte als Präsident von Zurzibiet Regio aus, wie gross die Potenziale seien und wie wichtig die Förderung von gemeinsamen Aktionen. Vorangegangen war eine Führung durch das PSI, an der rund 60 Personen teilnahmen. Im Anschluss an Referate und Podiumsdiskussion genossen die weit über 100 Teilnehmenden den Apéro riche und führten angeregte Gespräche. (az/afr)

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