Ein 55-jähriger Schweizer soll mit seinem Geländewagen auf einem Feld in Böttstein eine Bache und ihre drei Frischlinge auf einem Feld überfahren haben – mit voller Absicht.

Die drei Jungtiere waren bereits verendet, als ein Jäger das Massaker entdeckte. Das Muttertier musste vom Jagdaufseher wegen der schweren Verletzungen erlöst werden.

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Die Staatsanwaltschaft Brugg-Zurzach hat nicht nur ein Strafverfahren wegen Tierquälerei gegen den Mann eingeleitet. Er wohnt, wie der «Blick» am Dienstag berichtete, selbst im Ort. Bereits hat die Staatsanwaltschaft auch seinen Geländewagen beschlagnahmt.

«Es liegt ein Tatverdacht vor gegen den Beschuldigten», sagt Fiona Strebel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft, gegenüber Tele M1. Die Ermittler werten nun aus, ob die am Wagen gesicherten Spuren von den totgefahrenen Tieren stammen. Bereits seien Beweismittel erhoben worden, sagt Strebel. Mehr könne sie aus ermittlungstaktischen Gründen nicht sagen.

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Der Verdächtige bestreitet allerdings die Vorwürfe, wie Fiona Strebel weiter ausführt. «Es gilt die Unschuldsvermutung, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist.»

Gegenüber Tele M1 verweist der Beschuldigte an seinen Anwalt. Der schickte eine schriftliche Stellungnahme. In dieser heisst es: «Die Vorwürfe gegen meinen Mandanten sind falsch. Mein Mandant hat die ihm vorgeworfene, abscheuliche Tat nicht begangen. Er verurteilt den Angriff auf die Wildschweinfamilie von vergangener Woche.» Und weiter: «Die laufende Strafuntersuchung wird zeigen, dass mein Mandant unschuldig ist.» (pz)