Lengnau

Wieder Bewegung bei Bushaltestelle nachdem Beschwerde das Projekt verzögerte

Der Umbau der Bushaltestelle verzögerte sich wegen einer Beschwerde.

Der Umbau der Bushaltestelle verzögerte sich wegen einer Beschwerde.

Die Baubewilligung für den Umbau der Haltestelle Brücke in Lengnau liegt vor – nun wird ein Zusatzkredit nötig.

Längere Zeit standen die Bauarbeiten für die neue Bushaltestelle Brücke in Lengnau still. Jetzt kommt wieder Schub ins Projekt: Zurzeit läuft das zuvor sistierte Ausschreibungsverfahren. Aufgrund der Verzögerungen muss der Gemeinderat an einer ausserordentlichen Generalversammlung am 9. März 2020 einen Zusatzkredit beantragen. «Nach positiver Zustimmung durch die Gemeindeversammlung wird im Anschluss die bauliche Umsetzung erfolgen», teilt die Gemeinde auf Anfrage mit.

Zur Erinnerung: Seit gut drei Jahren will die Gemeinde Lengnau die Haltestelle Brücke an der Surbtalstrasse mit einem neuen Wartehäuschen, neuen Veloabstellplätzen sowie einem Regenbecken und einer neuen Entsorgungsstelle umbauen. Doch eine Beschwerde aus der Bevölkerung verzögerte das ganze Projekt.

Der Regierungsrat hiess die Beschwerde im Frühjahr 2018 in einem Punkt gut: Der Abstand zur Kantonsstrasse sei zu gering, eine Ausnahme könne nicht erteilt werden. Der Lengnauer Gemeinderat wiederum zog mit einer eigenen Beschwerde gegen diesen Entscheid vor das Verwaltungsgericht. Denn, so der Gemeinderat: «Damit stirbt das ganze Bauvorhaben mit Wartehaus, Betriebsgebäude Regenbecken und Entsorgungsgebäude nur wegen der Frage des richtigen Abstands zur Kantonsstrasse.»

Erneute Beschwerdefrist blieb ungenutzt

Mittlerweile gab das Verwaltungsgericht in Aarau der Gemeinde recht. Der Regierungsrat musste allerdings erneut entscheiden, diesmal unter Berücksichtigung der Vorgaben des Verwaltungsgerichts. Ende Mai wies die Regierung die Beschwerde der privaten Einwender in allen Punkten ab.

Nachdem die erneute Beschwerdefrist an das Verwaltungsgericht nicht genutzt wurde, ist die Baubewilligung für die Bushalte- und Entsorgungsstelle im Juli in Rechtskraft erwachsen. Die Gemeinde budgetierte 2016 für das Projekt 470'000 Franken.

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