Klingnau

Wegen Feuerverbot: «Lichtfeuer» statt Höhenfeuer an 1.-August-Feier

Statt einem Höhenfeuer wird dieses Jahr ein Lichtfeuer auf dem Klingnauer Hönger entzündet. (Archivbild)

Statt einem Höhenfeuer wird dieses Jahr ein Lichtfeuer auf dem Klingnauer Hönger entzündet. (Archivbild)

In den letzten Jahren kam es im Sommer immer wieder zu Feuerverboten im Wald und im Siedlungsgebiet. Die Stadt Klingnau lädt deswegen dieses Jahr zu einem besonderen 1.-August-Feuer: «Höhenfeuer und Feuerwerk spielen am 1. August eine zentrale Rolle, ohne die der Feiertag nur halb so festlich ist», heisst es in einer Mitteilung der Stadtverwaltung.

Präventiv habe sich der Stadtrat Klingnau deshalb schon vor geraumer Zeit Gedanken gemacht, wie man mit einem allfälligen Feuerverbot umgehen wolle. «Elektrisches Licht als Alternative zum Feuer war dabei naheliegend. Vor allem weil die diversen Lichtshows der letzten Jahre viele Menschen ins Städtli lockten», heisst es weiter.

Einmalig: Die Aussicht vom Klingnauer Aussichtspunkt Hönger – an manchen Tagen reicht sie bis zu den Alpen.

Einmalig: Die Aussicht vom Klingnauer Aussichtspunkt Hönger – an manchen Tagen reicht sie bis zu den Alpen.

So wird der Klingnauer Samuel Vogel am 1. August auf dem Hönger ein «Lichtfeuer» entfachen und so das traditionelle Höhenfeuer ein Stück weit vergessen machen. Dieses wird bei Anbruch der Dunkelheit (ungefähr um 21.30 Uhr) auf dem Hönger in Klingnau entfacht und für eine festliche Stimmung sorgen.

Bereits ab 18 Uhr offeriert die Weinbaugenossenschaft Klingnau zudem einen feinen Apéro, und der Verein Handball Zurzibiet sorgt mit einer Festwirtschaft, mit Risotto und Grilladen, kühlen Getränken und einem Kuchen-/Tortenbüffet für das leibliche Wohl. (az)

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