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Wallscrapers-Chef Tobias Ernst: «Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis»

Die «Wallscrapers» schaffen es unter die ersten drei der grössten Schweizer Talente. Durch das viele harte Training hätten einige Turner fast nicht mehr gehen können, sagt der Trainings-Verantwortliche Tobias Ernst.

Sie fallen rücklings nach unten und wirbeln kopfüber in die Höhe. Spektakulär und nicht ganz ungefährlich ist die akrobatische Darbietung der Kleindöttinger Trampolingruppe «Wallscrapers». Im Finale der SRF-Sendung «Die grössten Schweizer Talente» am Samstagabend ist kein Sprung zu hoch für die 9-köpfige Truppe. Zwar reicht es nicht für den Sieg doch der zweite Platz auf dem Podest gehört der Aargauer Turngruppe. Gewinner ist der elfjährige Flavio Rizzello, der sich mit dem Song «Rise Like A Phoenix» in die Herzen der Zuschauer gesungen hat. Drittplatzierter ist der Komödiant und Zauberer Erwin aus der Schweiz.

Wallscrapers

Oben ohne und gewagte Saltos

Furchtlos stürzten sich die Turner aus dem Zurzibiet von einem Baugerüst auf zwei Trampoline links und rechts davon und wieder zurück. Wie in einem Film rennen die Akrobaten horizontal die Wand hinauf, schwingen einander an den Beinen umher und drehen wie verrückt ihre Saltos. Dabei beeindruckt besonders ein Salto zu dritt. «Heute wart ihr als Mannschaft der Star», sagte Gilbert Gress, Fussballtrainer und Jurymitglied. Tatsächlich trat die Truppe geschlossen und harmonisch auf. In passenden roten Oberteilen und blauen Hosen gaben die jungen Männer und Frauen ein einheitliches Bild ab. Aber auch an Humor fehlte es der Gruppe nicht. Während dem Auftritt liess einer der jungen Männer sich das T-Shirt vom Leib reissen, was Jury-Mitglied und Ex-Miss Schweiz Christa Rigozzi gerne sah. Diese ist während der Sendung bekannt geworden für ihre Vorliebe für stählerne, nackte Oberkörper.

Flavio Rizzello

Aber auch Sven Epiney lobte den Auftritt, dieser sei keine Sekunde langweilig gewesen. «Wenn ihr das grösste Schweizer Talent werdet, will ich Gress ohne Haarspray auf dem Trampolin sehen», sagte Epiney mit einem breiten Lachen. Schliesslich sei es möglich, dass auch ein Turnverein zum grössten Talent der Schweiz erklärt werde.

Doch letztlich ging das Preisgeld von 10 0000 Franken an das Stimmwunder Flavio. Der kleine Mann kugelte sich vor Freude auf dem Boden.

«Grösste Schweizer Talente»: Die «Wallscrapers» ziehen ins Final ein

Wie die «Wallscrapers» den Halbfinal erlebten: Tobias Ernst, einer der Trampolinspringer, hat die Halbfinalteilnahme in Kreuzlingen mit der Videokamera festgehalten.

«Wir sind zufrieden mit dem Ergebnis, schliesslich haben wir unser Bestes gegeben», sagte Tobias Ernst, der Trainings-Leiter. Die Gruppe musste in kürzester Zeit eine neue Choreografie entwickeln und einüben. Durch das viele harte Training hätten einige Turner kaum mehr gehen können. Mit einer guten Zeit und vielen Erinnerungen ging es für die «Wallscrapers» wieder nach Hause, wo sie schon bald der nächste Auftritt erwartet.

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