Döttingen

Vorhard West wird für 3,3 Millionen Franken erschlossen

Das Döttinger Stimmvolk hat an der Wintergmeind über mehrere Traktanden entschieden.

Das Döttinger Stimmvolk hat an der Wintergmeind über mehrere Traktanden entschieden.

Die Wintergmeind in Döttingen hat mehrere Kredite für insgesamt fast vier Millionen Franken gesprochen. Auch über den Steuerfuss befanden die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger.

Die 45 anwesenden von insgesamt 2033 Döttinger Stimmbürgerinnen und Stimmbürgern genehmigten am Mittwochabend in der Turnhalle Bogen einstimmig einen Kredit über 3,312 Millionen Franken für die Erschliessung des Gebiets Vorhard West, 315'000 Franken für die Sanierung des Trottenweges und 260'000 Franken für den Ersatz der Binnenkanal-Brücke Weierweg.

Die Einwohnergemeindeversammlung bestätigte einstimmig das Budget 2021 mit einem gleichbleibenden Steuerfuss von 110 Prozent. Auch erteilten die Stimmbürger dem Gemeinderat die Vollmat, einen Teil der Parzelle 1261 zu verkaufen sowie einen Teil der Parzelle 1477 zu kaufen.

Zu guter Letzt hob die Gmeind den Beschluss zur Nutzungsplanänderung von 2019 auf. Das Döttinger Unternehmen Birchmeier Kies + Deponie AG hatte geplant, zwischen Döttingen und Tegerfelden rund 900'000 Kubikmeter unverschmutzten Bauaushub abzulagern. Auf dem Döttinger Gemeindegebiet lag mit 1500 Quadratmetern ein vergleichsweise kleiner Teil. Während die Döttinger dem Vorhaben zugestimmt hatten, scheiterte die Deponie in Tegerfelden an der Urne.

Alle Beschlüsse vom Mittwochabend unterliegen dem fakultativen Referendum. (sga)

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