az-Wanderung

Von der Steinzeit zur Brotzeit in 150 Minuten

Die az-Wandererinnen und Wanderer bescherten dem Mammutmuseum Niederweningen einen neuen Besucherrekord. Anschliessend machten sie sich auf den Weg ins Zurzibieter Städtchen Kaiserstuhl.

Die neunte Etappe der az-Leserwanderung begann in der Vergangenheit. Weit zurück in der Vergangenheit. Im Mammutmuseum Niederweningen, wo dreissig Freiwillige ein modernes Museum zu den bedeutenden Mammut-Fundstätten im Wehntal betreiben, unter ihnen auch Rudolf und Katharina Hauser. Die beiden staunten nicht schlecht über die 100 Leserwanderer, die um 9 Uhr in das kleine Museum strömten. «So viele Besucher auf einen Schlag hatten wir in unserem Museum noch nie», sagte Rudolf Hauser.

Nach einem Rundgang durch das Museum setzten die Wanderer ihre vergleichsweise jungen Knochen in Bewegung - Tempomacherin war Marie-Rose Bircher, Wanderleiterin beim Verein Aargauer Wanderwege. Gleich zum Anfang ging es ordentlich bergauf. Entlang von Kirschbäumen zog die Wandergruppe von Niederweningen weg, Richtung Rütihof (Wie viele Rütihofs gibt es eigentlich im Aargau?) - der Ausblick über das Wehntal belohnte die Anstrengung.

Marie-Rose Bircher über die Leserwanderung

Marie-Rose Bircher über die Leserwanderung

Nach 150 Minuten kamen die 100 Wanderer in Kaiserstuhl an, der flächenmässig kleinsten Gemeinde des Kantons. An der Promenade des siebenhundertfünfzigjährigen Städtchens wurden die Wanderer von den drei Stadträten Sonja Böhm, Madeleine Oertle und Susanne Suter empfangen und bewirtet, mit Süssmost, Speckzopf und Äpfeln.

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