Fünf Jahre Zeit gab die Polizei dem rechtmässigen Besitzer des Klingnauer Goldfundes, sich zu melden. Ende Juni 2017 ist diese Frist abgelaufen. Ziemlich spät haben zwei Personen beim regionalen Fundbüro ihren Anspruch auf die Goldbarren deponiert. Nach Ablauf der Frist haben sich bei der Regionalpolizei Zurzibiet, die das Fundbüro betreibt, noch einmal zwei Personen gemeldet. Das berichtet "Radio Argovia".

Die Meldungen gingen laut Repol-Chef René Lippuner zwei Tage nach Fristende ein. Die Polizei untersucht trotz der Verspätung, ob die Personen Anspruch auf den Goldfund haben. Genauere Angaben zu den Personen macht Lippuner nicht. Er hofft, die vier Meldungen bis Ende August abgeklärt zu haben.

Zwei Gemeindemitarbeiter von Klingnau fanden am 28. Juni 2012 beim Mähen einen Plastiksack mit 10 Goldbarren. Fünf Jahre später ist nach wie vor mysteriös, wer die zehn Goldbarren, die 2,6 Kilogramm schwer und zirka 100'000 Franken wert sind, dort deponiert hat. (mwa)

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